Expertenbeitrag

 Rainer Witzgall

Rainer Witzgall

Managing Director Deutschland, Karamba Security

Cybersecurity
Embedded Systems vor Cyberattacken schützen

Von Rainer Witzgall 3 min Lesedauer

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Vernetzte Systeme werden immer komplexer und bieten neue Angriffsflächen für Hacker. Umso wichtiger ist es, Unternehmen eine präventive und nahtlos integrierbare Sicherheitslösung zu bieten.

Wirkungsvolle Security-Lösungen sorgen automatisch dafür, dass nur Funktionsaufrufe und -rückgaben zugelassen werden, die in den Werkseinstellungen definiert sind.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Wirkungsvolle Security-Lösungen sorgen automatisch dafür, dass nur Funktionsaufrufe und -rückgaben zugelassen werden, die in den Werkseinstellungen definiert sind.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Wahrscheinlichkeit, Ziel eines Hackerangriffs zu werden, ist für Unternehmen schon heute groß. Bei einer vom Bitkom durchgeführten Umfrage wurden mehr als 100 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche von Unternehmen verschiedener Branchen mit jeweils mehr als zehn Mitarbeitern befragt. Das Ergebnis zeigte, dass rund 75 Prozent der befragten Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren Ziel von Angriffen waren. Zudem gehen 13 Prozent davon aus, dass Angriffe zwar stattgefunden haben, aber nicht entdeckt wurden. Laut einer aktuellen VDMA-Studie zur industriellen Sicherheit erwarten 60 Prozent der befragten Unternehmen in Zukunft eine Zunahme von Sicherheitsvorfällen.

Im schlimmsten Fall gelingt es Hackern, durch einen Angriff einen Produktionsstillstand zu verursachen, der einen immensen finanziellen Schaden anrichten würde. Denn sobald Hacker die Kontrolle beispielsweise über einen Industrie-Controller oder einen Chip in einer Produktionsanlage übernehmen, können sie sich im Handumdrehen im gesamten Netzwerk verbreiten und im schlimmsten Fall ganze Produktionsanlagen lahmlegen.