Kommentar von Lee Hamilton, GeoSLAM
Ein Leitfaden zur Implementierung Digitaler Zwillinge

Von Nico Litzel 5 min Lesedauer

Digitale Zwillinge – digitale Nachbildungen von physischen Produkten oder Prozessen – werden in der Fertigungsindustrie bereits häufig eingesetzt, um die Leistung des physischen Gegenstücks zu simulieren und vorherzusagen. Trotz des Wachstums in den vergangenen Jahren wird die Technik in anderen Sektoren verhältnismäßig wenig genutzt, dabei hat sie aber enormes Potenzial.

Digitale Zwillinge, also beispielsweise digitale Nachbildungen von physischen Produkten, werden zu einer zentralen Technologie für die Fertigungsindustrie.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Digitale Zwillinge, also beispielsweise digitale Nachbildungen von physischen Produkten, werden zu einer zentralen Technologie für die Fertigungsindustrie.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Digitale Zwillinge sind bei Weitem keine neue Entwicklung. Die Idee, virtuelle Darstellungen von Produkten oder Prozessen zu erstellen, wurde erstmals 2002 diskutiert. Angesichts der jüngsten Entwicklung zur Industrie 4.0 sowie der Fortschritte in den Bereichen KI und maschinelles Lernen gewinnt der Prozess jedoch aufgrund der vorteilhaften Einblicke in reale Szenarien an Bedeutung.

Digitale Zwillinge könnten Unternehmen nicht nur zu mehr Produktivität verhelfen, sondern auch einige der großen globalen Fragen beantworten, z. B. wie wir unsere Städte so entwickeln können, dass sie für die kommenden Jahrzehnte ihren Zweck erfüllen und wie Umweltprobleme am effektivsten angegangen werden können.