3D-Druck-Anwendung
Eggshell-Technologie ermöglicht Dichtungen in einem Tag

Von Juliana Pfeiffer 4 min Lesedauer

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Geschwindigkeit ist das A und O bei Formel-1-Rennen – sowohl auf der Strecke als auch hinter den Kulissen. Die 3D-Kunststoffdrucklösung Figure-4 von 3D-Systems verleiht dem BWT Alpine F1 Team eine Geschwindigkeit und Flexibilität bei der Herstellung von Silikon- und Polyurethanteilen für die Entwicklung und den Einsatz im Auto.

Bei der Eggshell-Technologie wird die Gussform aus dem Figure-4-Material Eggshell-AMB 10 3D-gedruckt. Anschließend wird Silikon oder Polyurethan injiziert und nach Aushärtung die Gussform einfach abgepellt. Hier ein Beispiel für eine universelle Dichtung die bei Windkanaltests verwendet wurde. 36 Stück konnten so in einer Charge gefertigt werden.(Bild:  3D-Systems)
Bei der Eggshell-Technologie wird die Gussform aus dem Figure-4-Material Eggshell-AMB 10 3D-gedruckt. Anschließend wird Silikon oder Polyurethan injiziert und nach Aushärtung die Gussform einfach abgepellt. Hier ein Beispiel für eine universelle Dichtung die bei Windkanaltests verwendet wurde. 36 Stück konnten so in einer Charge gefertigt werden.
(Bild: 3D-Systems)

Herkömmliche Werkzeugverfahren zum Formen von Silikon- und Polyurethanteilen sind zeitaufwändig und werden daher in der Formel 1-Entwicklung selten in Betracht gezogen. Schließlich liegen nur wenigen Monaten zwischen den Renn-Saisons, daher ist die Geschwindigkeit der Produktion, des Testens und der Iteration von größter Bedeutung.

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Entwicklungs- und Herstellungszeit verkürzen

Mit den Figure-4-3D-Druckern bietet 3D-Systems eine werkzeuglose Alternative zu konventionellen Spritzguss- oder Urethangussverfahren dank direkter digitaler Produktion von Präzisions-Kunststoffteilen sowie ultraschneller Prototypenerstellung. Mit der Figure-4-Lösung lassen sich Schalenformen produzieren. Dies ermöglicht dem BWT Alpine F1-Team, eine vielfältige Palette hochwertiger Formteile aus Silikon und Polyurethan in Rekordgeschwindigkeit und unter Verwendung herkömmlicher Formmaterialien herzustellen: ein idealer Zugang zu einmal verwendbaren und iterativen Teilen.