Grundlage für 5G
Domain Name System: Notwendige Basis für modernen Mobilfunkstandard

Von Felix Blank* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Dem DNS kommt in klassischen IP-basierten Netzwerkumgebungen eine Art Dolmetscherrolle zu, indem es Domain-Namen in IP-Adressen übersetzt. Warum es auch für 5G wichtig ist und wie Communication Service Provider ihr System fit machen, erklärt dieser Beitrag.

Anders als manche Netzwerkplaner vermuteten, kommt einem virtuellen, softwarebasierten DNS auch in der 5G-Ära eine wichtige Rolle zu.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Anders als manche Netzwerkplaner vermuteten, kommt einem virtuellen, softwarebasierten DNS auch in der 5G-Ära eine wichtige Rolle zu.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die fünfte Mobilfunkgeneration - das „neue Echtzeitnetz“, wie es Vodafone-Chef Ametsreiter in der WELT nannte - weitet sich immer mehr aus. Gigabit-Geschwindigkeiten für das schnelle Laden von Filmen oder kurze Latenzzeiten für zukunftsweisende Industrieanwendungen – die Versprechungen sind groß, soll 5G doch unser aller Leben revolutionieren und die Voraussetzungen für die vollständige Digitalisierung der Gesellschaft schaffen.

Das Domain Name Systeme, kurz DNS, übernimmt dabei eine zentrale Funktion im Mobilfunknetzwerk. Wurde im 4G-Standard noch sehr klar die Bedeutung von DNS definiert, lässt der 5G-Standard über seine Rolle nur mutmaßen. Dabei wird ein dezentrales, Edge-basiertes 5G aber ohne DNS nicht funktionieren. Zu diesem Schluss kommen auch 71 Prozent der Teilnehmer der weltweiten Befragung DNS and the Edge: A Roadmap for CSPs Moving Into the Distributed Future von Heavy Reading und Infoblox.