Asset Administration Shell
Standards als Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz digitaler Zwillinge

Ein Gastbeitrag von Johannes Fuhrmann* 4 min Lesedauer

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Der digitale Zwilling gilt als zentrales Werkzeug für die Industrie 4.0. Die Asset Administration Shell – kurz AAS oder deutsch digitale Verwaltungsschale – stellt das technische Fundament für ein standardisiertes Datenmanagement im industriellen Einsatz bereit.

Experten aus Industrieverbänden, Forschung und Politik arbeiten mit Hochdruck an der Etablierung eines herstellerunabhängigen Standards für digitale Zwillinge. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Experten aus Industrieverbänden, Forschung und Politik arbeiten mit Hochdruck an der Etablierung eines herstellerunabhängigen Standards für digitale Zwillinge.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Daten sind für Industrieunternehmen ein wertvoller Rohstoff, den es intelligent einzusetzen gilt, um Optimierungspotenziale zu identifizieren und die Zukunftsfähigkeit zu sichern. Ziel ist die Umsetzung von Industrie 4.0, also das Idealbild einer digital durchgängigen Vernetzung aller in der Fertigung beteiligten Systeme. Um physische Assets wie Maschinen und Anlagen, Werkstücke, Bauteile und Pläne in die digitale Welt der Industrie 4.0 zu integrieren, benötigen Unternehmen virtuelle, dynamische Echtzeit-Modelle, sogenannte digitale Zwillinge.

Die Herausforderung: Unterschiedlichste Systeme müssen zusammenspielen, heterogene Datenströme bündeln und verarbeiten sowie Informationen mit anderen digitalen Zwillingen austauschen, je nach Anwendungszweck unternehmensintern oder auch mit externen Akteuren.