Intelligent vernetzt
Sensorbasiertes IoT hilft auch kleinen landwirtschaftlichen Betrieben

Ein Gastbeitrag von Jan Bose* 7 min Lesedauer

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Für die digitale Transformation der Landwirtschaft arbeiten Politik und Wirtschaft am vollständig automatisierten landwirtschaftlichen Großbetrieb. Doch auch kleine Betriebe können mithilfe von einfachen Sensoren Messwerte erfassen und über ein autarkes Internet of Things eigenständig analysieren.

IoT-Sensoren für die Überwachung der Umgebung liefern Landwirten Daten, mit deren Hilfe sie Entscheidungen treffen, Prozesse optimieren, die Umweltbelastung durch ihre Produktion reduzieren und nebenbei das Tier- und Pflanzenwohl verbessern können. (Bild:  Alpha-Omega Technology)
IoT-Sensoren für die Überwachung der Umgebung liefern Landwirten Daten, mit deren Hilfe sie Entscheidungen treffen, Prozesse optimieren, die Umweltbelastung durch ihre Produktion reduzieren und nebenbei das Tier- und Pflanzenwohl verbessern können.
(Bild: Alpha-Omega Technology)

Auf einer solchen IoT-Basis lassen sich Entscheidungen treffen, Prozesse optimieren, Arbeitszeit einsparen und die Umweltbelastung reduzieren. Für den Aufbau eines unabhängigen sensorbasierten Internet of Things eignen sich besonders Niedrig-Energie-Netzwerke, sogenannte Low Power Wide Area Netzwerke, kurz LPWAN.

Eine digitalisierte Landwirtschaft, auch Smart Farming genannt, ist in Deutschland vielerorts bereits gelebte Realität. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert seit Jahren mit unterschiedlichen Programmen und Formaten die digitale Transformation der großen Betriebe auf dem Land. Es geht dabei nicht darum, punktuell einzelne Prozesse oder Einheiten zu digitalisieren. Um die verschiedenen Optimierungseffekte nutzen zu können, sollen möglichst alle Bereiche eines Betriebes, also die gesamte Wertschöpfungskette, miteinander vernetzt sein. Die Vision der Politik ist der vollständig automatisierte landwirtschaftliche Großbetrieb. Dabei kommen neben den traditionellen Informations- und Kommunikationstechnologien für die Organisation und Übertragung von Daten zunehmend neue Technologien zum Einsatz: Sensoren sammeln Messwerte, die über ein Internet of Things weitergeleitet und ausgetauscht werden. künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (ML) analysieren diese Daten und ermöglichen Erkenntnisgewinne und datengestützte Vorhersagen. Und schließlich übernehmen autonome Maschinen, wie selbstfahrende Traktoren, Feldroboter oder Drohnen, wichtige Aufgaben auf den Feldern.