Studie zu IT am Arbeitsplatz
Digitale Eigensabotage und ihre ungeahnten Folgen

Ein Gastbeitrag von MA Alexander Stark 4 min Lesedauer

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Kann störungsanfällige IT am Arbeitsplatz Mitarbeiter vergraulen? Durchaus, wie eine aktuelle Studie unter 1.500 IT-Experten und Unternehmensmitarbeitern zeigt. Allerdings liegt es zuweilen auch an der digitalen Eigensabotage, die den Arbeitsfluss beeinträchtigt.

Störungsanfällige IT und der digitale Arbeitsplatz haben aktuell und in Zukunft hohe und weitreichende Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Störungsanfällige IT und der digitale Arbeitsplatz haben aktuell und in Zukunft hohe und weitreichende Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Qualität digitaler Arbeitsplätze hat weitreichende Auswirkungen – sie beeinflusst die Produktivität, die Mitarbeiterbindung, die Kundenzufriedenheit und letztlich die Geschäftsergebnisse. Hapert es aus Sicht der Mitarbeiter an der IT, zieht ein bemerkenswerter Teil harte Konsequenzen: Unzuverlässige IT am Arbeitsplatz sowie eine mangelnde IT-Ausrüstung – ob im Büro oder im Homeoffice – sind der drittwichtigste Faktor für Mitarbeiterfluktuation oder Burn-out – nach schlechter Bezahlung und ungesunder Arbeitskultur. Im Durchschnitt würden fast 20 Prozent aller Befragten ihren Arbeitsplatz wegen einer schlechten IT-Erfahrung aufgeben. Bei der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 28 Prozent – also mehr als jeder Vierte.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Vanson Bourne im Auftrag von Nexthink, für die 1.500 Mitarbeiter und IT-Entscheider aus Unternehmen in Deutschland, England, Frankreich und den USA befragt wurden. Jeweils die Hälfte der Befragten kamen aus Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und Unternehmen mit 1.000 bis 4.999 Mitarbeitern.