Digital Light Processing
DLP-Technologie: Chancen und Herausforderungen in der additiven Fertigung

Ein Gastbeitrag von Mohamad Janbain* 4 min Lesedauer

Das Digital Light Processing (DLP) revolutioniert die Verarbeitung photoreaktiver Harze durch gezielte Lichtprojektion. Sie bietet herausragende Präzision, eine breite Materialpalette und hohe Produktqualität. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Herausforderungen.

Das DLP-Verfahren eröffnet branchenübergreifend neue Möglichkeiten, weist aber auch Herausforderungen auf, die angegangen werden müssen, um das volle Potenzial dieser innovativen Methode auszuschöpfen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das DLP-Verfahren eröffnet branchenübergreifend neue Möglichkeiten, weist aber auch Herausforderungen auf, die angegangen werden müssen, um das volle Potenzial dieser innovativen Methode auszuschöpfen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ob Maschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik oder Konsumgüter – der 3D-Druck ermöglicht es, Ersatzteile und Bauteile schneller und kosteneffizienter herzustellen. Dabei entstehen entscheidende Vorteile, insbesondere in Bereichen, in denen maßgeschneiderte Lösungen gefragt sind, wie dem Ersatzteilmarkt für teure und schwere Baumaschinen: Die Designflexibilität erlaubt es, komplexe Geometrien präzise und passgenau zu fertigen, während die Materialauswahl optimal auf die Anforderungen zugeschnitten werden kann. Die Möglichkeit, Teile vor Ort zu produzieren, verkürzt Lieferketten, senkt Lagerkosten und vereinfacht Montage- und Fertigungslinien. Zusätzlich ermöglicht der 3D-Druck Innovationen bei der Produktion von Kleinstserien zu erschwinglichen Preisen. Diese Flexibilität trägt dazu bei, Ersatzteile mit einer langen Lebensdauer und gesteigerter Effizienz herzustellen, was für kostenintensive und schwer belastete Maschinen von großem Vorteil ist.

Durch die Herstellung von Bauteilen nach Bedarf steigt nicht nur die Flexibilität, sondern gleichzeitig sinken auch die Umweltbelastung durch geringeren Materialverbrauch und weniger entstehenden Abfall. Neue Entwicklungen – wie beispielsweise auf der letztjährigen Formnext zu sehen – zeigen, dass der 3D-Druck weit mehr ist als eine Produktionsmethode – er ist ein strategisches Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz miteinander zu verbinden.