Formenbau
Die Vorteile des 3D-Drucks für Arbeitsabläufe im Metallguss

Ein Gastbeitrag von Patrick Dunne* 3 min Lesedauer

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Der Feinguss von Metall zählt zu den traditionsreichsten Produktionstechniken der Menschheit – leider jedoch nicht zu den schnellsten. Das hängt auch mit der zeitintensiven Herstellung der Gussformen zusammen. Hier kann der 3D-Druck helfen.

Bereits seit der Kupferzeit nutzen und schätzen die Menschen die Fertigungsmethode des Gießens.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Bereits seit der Kupferzeit nutzen und schätzen die Menschen die Fertigungsmethode des Gießens.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Der rasante technologische Fortschritt hat den Weg für eine neue Ära in der Welt der Fertigung geebnet. Da Branchen auf der ganzen Welt Innovationen nutzen, um immer einen Schritt voraus zu sein, war der Bedarf an schnellen, zuverlässigen und kostengünstigen Fertigungslösungen noch nie so entscheidend wie heute. Feinguss ist eine der ältesten Fertigungsmethoden der Welt. Trotz der jüngsten Fortschritte ist die Vorlaufzeit für die Erstellung von Modellen, Formen und Gussteilen aber immer noch sehr lang.

Verbesserungen bei der Automatisierung der Angussmontage und beim Schalenbau haben die Massenproduktion rationalisiert. Der Bedarf an Werkzeugen zur Erstellung von Gussmodellen stellt jedoch ein Hindernis sowohl für eine schnelle Teilelieferung als auch für Innovationen dar. Außerdem stehen die Branchen unter wachsendem Druck: durch die Digitalisierung, durch die Anforderung, immer komplexere geometrische Modelle und Formen in kürzerer Zeit zu liefern und schließlich durch den Arbeitskräftemangel in Gießereien.