Expertenbeitrag

 Maximilian Fischer

Maximilian Fischer

Co-Founder, Actyx

Prozessorchestrierung IIoT
Die Symphonie des Shop-Floors - das fehlende Puzzle der Industrie 4.0

Von Maximilian Fischer 5 min Lesedauer

Trotz der technologischen Fortschritte plagen sich viele Fabriken immer noch mit Problemen, welche die Industrie 4.0 längst gelöst haben sollte. Wieso wir auf dem Shop-Floor eine bessere Orchestrierung von Mensch, Roboter und Maschine brauchen.

Die Potenziale der Industrie 4.0 können nur voll ausgeschöpft werden, wenn alle Komponenten auf dem Shop-Floor koordiniert zusammenarbeiten.(Bild:  Actyx)
Die Potenziale der Industrie 4.0 können nur voll ausgeschöpft werden, wenn alle Komponenten auf dem Shop-Floor koordiniert zusammenarbeiten.
(Bild: Actyx)

Industrie 4.0 hat vor einigen Wochen sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Deutschland ist stolz darauf einen weltweit anerkannten Begriff geprägt zu haben. In einem Beitrag in der FAZ im März 2021 singen Henning Kagermann und Wolfgang Wahlster, prägende Personen für den Begriff Industrie 4.0, Lobeshymnen auf die Fortschritte, die in den letzten Jahren erreicht wurden. Können wir damit aber wirklich zufrieden sein? Es ist keine Frage, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat - neue technische Entwicklungen vom Internet der Dinge, Cloud Computing oder AR/VR bieten neue Möglichkeiten.

Aber was hat sich eigentlich wirklich in Fabriken verändert? Funktionieren Fabriken wirklich fundamental anders, besser, effizienter, flexibler als noch vor einigen Jahren? Viele Fabriken plagen immer noch oft scheinbar einfache Probleme wie beispielsweise fehlendes Material an der Maschine oder falsche Maschineneinstellungen, die Stillstände oder erhöhten Ausschuss erzeugen. Wie kann das heute bei all diesen scheinbaren technologischen Durchbrüchen eigentlich noch sein?