"Digitale" Jobs
Data Scientist - was er macht und wie man einer wird

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

Dank Big Data heiß begehrt ist der sogenannte Data Scientist. Was aber macht ein solcher Data Scientist, für was wird er gebraucht und wie wird man einer? Dr. Andreas Jedlitschka vom Fraunhofer IESE klärt auf.

Dr. Andreas Jedlitschka, Fraunhofer IESE: "Durch die zunehmende Verfügbarkeit und die Erfolgsgeschichten in der Presse wächst auch der Wunsch nach systematischer Nutzung der Daten, sprich nach Datenanalysen, und damit der Bedarf an Fachleuten, die diese vornehmen." (Bild:  Fraunhofer IESE)
Dr. Andreas Jedlitschka, Fraunhofer IESE: "Durch die zunehmende Verfügbarkeit und die Erfolgsgeschichten in der Presse wächst auch der Wunsch nach systematischer Nutzung der Daten, sprich nach Datenanalysen, und damit der Bedarf an Fachleuten, die diese vornehmen."
(Bild: Fraunhofer IESE)

Für US-Präsident Donald Trump - trotz seiner "Twitter-Orgien" gedanklich noch eher in der analogen Welt zuhause - gehören Stahl und Aluminium zu den wichtigsten Rohstoffen. Das zeigt seine aktuelle Schutzzollpolitik. In Wirklichkeit sind jedoch längst Daten der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Und so zählt der Data Scientist zu den attraktivsten Berufen des Big Data Zeitalters.

Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man einen Blick in die einschlägigen Online-Jobbörsen wirft. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute übersteigt in den USA der Bedarf das Angebot bei weitem – in Deutschland scheint es nicht anders zu sein. Aber was macht das Berufsbild des Data Scientist so spannend? Einer, der es weiß, ist Dr. Andreas Jedlitschka, Abteilungsleiter Data Engineering am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE und Mitglied im Fachausschuss Data Science der Personenzertifizierungsstelle am Fraunhofer-Institut für angewandte Informationstechnik FIT, Sankt Augustin.