Tipps vom Praktiker
Das richtige Personal für die "Fabrik der Zukunft"

Von Jürgen Schreier 5 min Lesedauer

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Der Weg zur Fabrik der Zukunft ist keineswegs nur technologiegetrieben. Vielmehr kommt es auf das optimale Zusammenspiel zwischen Technik und Belegschaft an. Doch wie findet man die "richtigen" Mitarbeiter und welche Fähigkeiten müssen sie mitbringen? Nachfolgend ein paar Erkenntnisse aus der Praxis eines Maschinenbauers.

PLM statt Zeichenbrett: IT-Fitness ist eine wesentliche Voraussetzung der digitalisierten Fabrik. (Bild:  ANCA)
PLM statt Zeichenbrett: IT-Fitness ist eine wesentliche Voraussetzung der digitalisierten Fabrik.
(Bild: ANCA)

Technologie ist der Schlüssel für Fabrik der Zukunft. Und: Die Fabrik der Zukunft ist digital. Sie integriert vernetzte Maschinen, Sensoren und IT-Robotersysteme in bestehende Prozesse und profitiert von Echtzeitdaten sowie einem beispiellosem Zugang zu Informationen. Dadurch arbeitet die Fabrik der Zukunft effizienter und geht weniger verschwenderisch mit den Ressourcen um.

Doch was bedeutet es für die Mitarbeiter, wenn sich Technologien und Prozesse wandeln? Klar: Man braucht Mitarbeiter, die für den Wandel gerüstet sind und den Wandel mitvollziehen, vielleicht sogar vorantreiben. Folglich ist zu überlegen, wen man einstellt und wie man Mitarbeiter, die bereits auf der Payroll stehen, "ertüchtigt". Dies bedeutet nicht, dass man generell bei Null anfangen muss. Möglicherweise hat man Unternehmen bereits die Grundlagen für eine Belegschaft geschaffen, die in der Lage ist, die Zukunft zu meistern.