Datennutzung
Das fehlende Bindeglied der IoT-Revolution

Ein Gastbeitrag von Manish Devgan* 5 min Lesedauer

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Dem Analystenhaus IDC zufolge wird im Jahr 2025 jede vernetzte Person alle 18 Sekunden eine Dateninteraktion aufweisen. Die Vernetzung alleine wird nicht ausreichen, um diese Daten sinnvoll zu nutzen. Echtzeit-Analyse hingegen kann deren Wert erheblich steigern.

Die Echtzeit-Analyse ist ein wichtiges Bindeglied für die wertschöpfende Datennutzung in der Industrie.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Die Echtzeit-Analyse ist ein wichtiges Bindeglied für die wertschöpfende Datennutzung in der Industrie.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

In der Industrie stehen die Zeichen auf Digitalisierung. Das Internet der Dinge hat in der Industrie eine neue Bedeutung erlangt – und das nicht nur aufgrund des pandemiebedingten Anstiegs von Remote Work, des Auftretens von Personalengpässen sowie der Schwächen in der Lieferkette. So zeigt eine Anfang 2021 im Auftrag von IDC durchgeführte Studie, dass etwa 40 Prozent der befragten Unternehmen aufgrund von Covid-19 ihre Investitionen in IIoT verstärken wollen – nur 18 Prozent der Befragten planten, sie zu senken. Technische Innovationen wie Edge Computing, Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen sowie 5G ermöglichen neue Anwendungsszenarien. Diese fördern auch die IIoT-Adaption, denn das IIoT verbessert die Kommunikation sowohl zwischen den Maschinen als auch zwischen Mensch und Maschine.

Die vorherrschende IIoT-Umstellung basiert in der Regel auf der Konnektivität und dem Management von Maschinen und Geräten, der Installation neuer, vernetzter OT-Systeme oder dem Hinzufügen von Sensoren in bereits vorhandene Fertigungsanlagen. Doch diese gerätezentrierte Sichtweise übersieht den wahren Wert des IIoT. Denn der eigentliche Schatz liegt in der Verknüpfung und Nutzung der IIoT-Daten.