Kommentar zur IT-Sicherheit
Cybersicherheit darf das Potenzial von 5G nicht einschränken

Von Jürgen Schreier 5 min Lesedauer

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Weil immer mehr „Dinge“ digitalisiert werden, gilt es immer größere Datenmengen zu bewegen. 5G ist dafür die ideale Technologie. Doch wirft der Transfer der riesigen Datenmengen auch sicherheitstechnische Frage auf. Bei deren Bewältigung muss der Schwerpunkt auf einer automatisierten, skalierbaren Cybersicherheit liegen.

Martin Schauf, Senior Systems Engineering Manager bei Palo Alto Networks: „Eine effektive Cybersicherheit verkürzt die Zeit, in der Bedrohungen auf das Netzwerk treffen, und beschleunigt die Reaktionszeit des Netzwerks, da die Daten auf Bedrohungen hin analysiert werden.“ (Bild:  Palo Alto)
Martin Schauf, Senior Systems Engineering Manager bei Palo Alto Networks: „Eine effektive Cybersicherheit verkürzt die Zeit, in der Bedrohungen auf das Netzwerk treffen, und beschleunigt die Reaktionszeit des Netzwerks, da die Daten auf Bedrohungen hin analysiert werden.“
(Bild: Palo Alto)

Zeitkritische Prozesse, ob im finanziellen, medizinischen oder militärischen Bereich, werden sich in Zukunft von Kabelverbindungen lösen und stattdessen vermehrt 5G-Mobilfunk verwenden. Das gilt für miteinander kommunizierende Autos ebenso wie für Roboteroperationen. Auch hier ist keine physische Kabelverbindung mehr erforderlich. Chirurgen können Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Kilometern entfernt sein.

„Dies alles schafft ein interessantes Sicherheitsparadigma. Auf der einen Seite wird es Anwendungen geben, die auf die minimierte Latenzzeit angewiesen sind, doch die Integrität der Inhalte wird ebenso kritisch sein. In solchen Fällen wird die Cybersicherheit eine zentrale Rolle spielen“, erklärt Martin Schauf, Senior Systems Engineering Manager bei Palo Alto Networks. „Während viele Unternehmen heute zu einer stärker granularen Segmentierung ihrer Netzwerke übergehen, wird Zero Trust Networking zu einer Kernanforderung werden.“