IoT-Security im Gesundheitswesen
Connected Health hat blinde Flecke

Von Jürgen Schreier 6 min Lesedauer

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Ob elektronische Patientenakte oder komplettes Lifestyle-Management: Schnellerer Informationsaustausch, bessere Analysen und weniger Kosten sind die Versprechen von Connected Health. Doch mit der Vernetzung vergrößert sich die Angriffsfläche für Cyberattacken.

Die Integrität der Daten und Geräte muss zu jedem Zeitpunkt garantiert sein, ebenso wie die Identität der betreffenden Geräte und Patienten. Ärzte und Patienten sind darauf angewiesen vernetzten Systemen dahingehend zu vertrauen, dass sie das tun, was sie tun sollen. (Bild:   / CC0)
Die Integrität der Daten und Geräte muss zu jedem Zeitpunkt garantiert sein, ebenso wie die Identität der betreffenden Geräte und Patienten. Ärzte und Patienten sind darauf angewiesen vernetzten Systemen dahingehend zu vertrauen, dass sie das tun, was sie tun sollen.
(Bild: / CC0)

Ein Patient wird in den Warteraum gerollt. Eine Routine-OP steht an. Eine Pflegerin nimmt die Vitalparameter auf und überprüft ob wirklich alles in Ordnung ist. Plötzlich scheint etwas nicht zu stimmen. Aufgeregt rennt das Personal hin und her, Aufnahmepläne werden gecheckt und medizinische Geräte neu eingestellt. Ganz offensichtlich ist ein Medikament in der falschen Dosierung verabreicht worden.

Das mag wie eine Szene aus einem Science Fiction Film anmuten. Inzwischen aber wissen wir zur Genüge, dass Schwachstellen in medizinischen IoT-Geräten nur allzu real sind. Es ist kein großes Geheimnis, dass ein vernetztes Gesundheitswesen den Weg frei macht für eine bessere Versorgung, zufriedenere Patienten und es nicht zuletzt Kostensenkungen im gebeutelten Gesundheitswesen erlaubt. In den Technologien für ein vernetztes Gesundheitswesen liegt ganz sicher die Zukunft der Branche.