5G Campusnetze einfach erklärt
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Immer wieder hört man im Kontext des industriellen Einsatzes des neuen Mobilfunkstandards 5G von sogenannten Campusnetzen. Doch viele Unternehmen rätseln noch, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Wie liefern Antworten auf einige wichtige Fragen.
Vor rund zehn Jahren gab es im Bergwerk von Rio Tinto in Nordwest-Australien ein Problem: Die autonomen Lastfahrzeuge auf dem Gelände stellten aus unerfindlichen Gründen immer wieder den Betrieb ein. Als die Experten vor Ort den Kommunikationsaufbau analysierten, sahen sie auf einem einzelnen Berg sechs verschiedene Infrastrukturen für neun verschiedene Netze. Eine Drittfirma hatte anscheinend einen WiFi-Link eingerichtet, um zwei Gebäude miteinander zu verbinden. Das störte aber das Netz für die autonomen Fahrzeuge, die dann nicht mehr funktionierten. Für die Vernetzung der Fahrzeuge und einen reibungslosen Betrieb musste also eine andere Lösung her.
Die vernetzte Industrie
Wollen Industrieunternehmen die digitale Transformation und die Automatisierung im Betrieb voranbringen, müssen sie Prozesse und Systeme, Sensoren, Maschinen und Mitarbeiter so flexibel wie nur möglich vernetzen. Eine kabelgebundene Netzinfrastruktur ist aber teuer und begrenzt außerdem die möglichen, mobilen Anwendungen. Ein privates Campusnetz kann die beste Lösung sein, um möglichst viele Industrie 4.0-Anwendungen zu implementieren und gleichzeitig die für Kabel typische Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit zu erreichen.
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