Wissenssynergien Bosch Ventures will in KI-Start-up Aleph Alpha investieren

Quelle: Pressemitteilung von Bosch Ventures 2 min Lesedauer

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Bosch Ventures führt zusammen mit der Schwarz-Gruppe sowie dem Innovationspark Heilbronn (Ipai) eine Investitionsrunde in das KI-Start-up Aleph Alpha an. Hier der Stand der Dinge ...

Bosch Ventures will mit Partnern in das KI-Start-up Aleph Alpha investieren. Das Ziel ist es, die verbreitung der sogenannten generativen künstlichen Intelligenz (KI) zu beschleunigen und diese sinnvoll weiterzuentwickeln. Lesen Sie hier, welche Vorteile für viele Branchen winken ...(Bild:  sdecoret - stock.adobe.com)
Bosch Ventures will mit Partnern in das KI-Start-up Aleph Alpha investieren. Das Ziel ist es, die verbreitung der sogenannten generativen künstlichen Intelligenz (KI) zu beschleunigen und diese sinnvoll weiterzuentwickeln. Lesen Sie hier, welche Vorteile für viele Branchen winken ...
(Bild: sdecoret - stock.adobe.com)

Aleph Alpha erhält über 500 Millionen US-Dollar an Zuwendungen von einem starken Industriekonsortium aus insgesamt sieben neuen Investoren sowie bestehenden Investoren au9a6de5ec26fafe31b95dd21c9ef0cf88s früheren Runden, wie Bosch Ventures informiert. Dieses Engagement stärke die Möglichkeiten für Aleph Alpha, die eigene KI-Forschung weiter voranzutreiben und die Entwicklung und Kommerzialisierung von generativer künstlicher Intelligenz für komplexe und kritische Anwendungen zu beschleunigen. Das Ganze ziele sowohl auf die Industrie als auch auf Gesundheitswesen, Finanzen, Recht, Regierung und Sicherheit ab. Die generative KI ermöglicht laut Aussage der Protagonisten also eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Basierend auf der proprietären Erforschung und Entwicklung großer Sprachmodelle, bietet Aleph Alpha, wie es dazu heißt, wichtige generative KI-Tools für kritische und komplexe Anwendungsbereiche in Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Weitere neue Investoren sind die Berliner Christ & Company Consulting, das US-amerikanische Edge-to-Cloud-Unternehmen Hewlett Packard Enterprise und das deutsche Softwareunternehmen SAP sowie Burda Principal Investments. Bestehende institutionelle Investoren beteiligten sich zusätzlich und vervollständigten die überzeichnete Runde. Die Entwicklung, wird betont, wird sich ausschließlich auf eine vertrauenswürdige KI fokussieren.

Die inhaltliche Zusammenarbeit mit Aleph Alpha

Das Potenzial von generativer KI will Bosch auch über das Investment von Bosch Ventures hinaus nutzen. Mit Aleph Alpha wurde deshalb auch eine inhaltliche Zusammenarbeit angekündigt. Ihr Ziel soll es sein, sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden von Bosch, unter Ausnutzung der spezifischen Stärken von Aleph Alpha, gemeinsam neue Anwendungsfälle umzusetzen. Die Kooperation sei außerdem auf eine langfristige partnerschaftliche Zusammenarbeit ausgelegt. Bosch und Aleph Alpha wollen schließlich voneinander lernen, vom gegenseitigen Know-how profitieren und gemeinsam an domänenübergreifenden Anwendungsfällen arbeiten. Die Ideen von Aleph Alpha ließen sich auch in den Bosch-Rechenzentren und mit Bosch-Hardware betreiben, was eine erhöhte Sicherheit für vertrauliche Daten bedeutet.

Mit generative KI stärkt Europa seine Souveränität

Generative KI biete die Möglichkeit, die Produktivität enorm zu steigern. Sie erlaube es, in natürlicher Sprache komplexe Informationen aus verschieden Quellen zu konsolidieren. Auch für nicht IT-affine Nutzer wird es durch generative KI einfach, mit IT-Systemen umzugehen, beispielsweise um Produktionsdaten aus einem IT-System zu erhalten, so die Experten. Die Interaktion in natürlicher Sprache ermöglicht dabei eine viel breitere Wirkung – KI bleibt also kein Spezialistentum mehr. Im Vergleich zu früheren KI-Modellen sind die neuen Modelle besonders leistungsstark, weil sie auf Basis einer sehr großen Datenmenge trainiert werden. Generative KI gilt deshalb als ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern – ähnlich wie bei der Erfindung des Computers. Und die gezielte Weiterentwicklung von generativer KI werde darüber entscheiden, ob Europa weiterhin souverän bleibe. Deshalb erschließt man bei Bosch Anwendungsfelder und Geschäftsmodelle und gestaltet die Technologie maßgeblich im Schulterschluss mit anderen Unternehmen. Außer mit Aleph Alpha arbeitet Bosch auch mit Microsoft, Google und AWS beim Thema generative KI zusammen.

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