Künstliche Intelligenz Deutscher KI-Markt wächst um 32 Prozent

Quelle: Bitkom 1 min Lesedauer

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Open AI gab mit seinem Chatbot Chat GPT den Startschuss für das KI-Wettrennen in der Wirtschaft. Dementsprechend steigen die Ausgaben in diesem Bereich stark an.

Bereits 2025 könnten die Ausgaben für KI in Deutschland bei über 10 Milliarden Euro liegen. (Bild:  Yingyaipumi - stock.adobe.com)
Bereits 2025 könnten die Ausgaben für KI in Deutschland bei über 10 Milliarden Euro liegen.
(Bild: Yingyaipumi - stock.adobe.com)

Die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz hat 2023 einen regelrechten Boom erfahren. Laut einer Mitteilung des Bitkoms werden die Ausgaben für KI-Software, -Dienstleistungen und entsprechende Hardware in Deutschland in diesem Jahr auf 6,3 Milliarden Euro steigen. Das ist ein Plus von 32 Prozent verglichen mit 2022. Der Bitkom beruft sich dabei auf Daten des Marktforschungsunternehmens IDC.

Demnach sei der Start von Chat GPT vor einem Jahr eine Initialzündung für den KI-Einsatz gewesen. „Für Unternehmen war es noch nie so einfach und kostengünstig wie heute, KI einzusetzen und erste Erfahrungen zu sammeln. Diese Chance gilt es, jetzt zu nutzen“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.

Mit 4,1 Milliarden Euro hat KI-Software den größten Anteil an den Ausgaben in diesem Jahr, gefolgt von Dienstleistungen mit 1,3 Milliarden Euro sowie Hardware mit 0,9 Milliarden Euro. Für das kommende Jahr werde ein ähnlich starkes Wachstum erwartet. Laut Bitkom steigen 2024 die Ausgaben erneut um 30 Prozent und sollen dann bei 8,2 Milliarden Euro liegen. 2025 könnte sogar die 10-Milliarden-Euro-Marke geknackt werden.

Regulierungen seien ein wichtiger Faktor für die Marktentwicklung, heißt es weiter. Anbieter und Anwender von KI bräuchten einen sicheren Rechtsrahmen wie den AI Act, der aktuell von der EU verhandelt wird. Der Digitalverband warnt jedoch davor, dass das KI-Gesetz dem Standort Europa auch schaden könnte. „In das Zentrum des AI Acts gehören kritische KI-Anwendungen und nicht die sogenannten Foundation Models als Basis-Technologie“, so Wintergerst.

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