Softwareentwicklung Gartner Hype Cycle sieht KI und Plattform-Engineering auf dem Weg zum Masseneinsatz

Quelle: Gartner 2 min Lesedauer

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KI-unterstütztes Softwareengineering ist auf dem Weg in den Mainstream. Laut des bekannten Hype Cycles des Marktforschungshauses soll bis zum Jahr 2027 die Hälfte der Softwareengineers auf ML-gestützte Coding-Tools zurückgreifen.

Werden KI und Plattform-Engineering schon in wenigen Jahren die Softwareentwicklung dominieren?(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Werden KI und Plattform-Engineering schon in wenigen Jahren die Softwareentwicklung dominieren?
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Spezielle KI-basierte Technologien, darunter KI-unterstützte Softwareentwicklung (AI-Augmented Software Engineering, kurz AIASE), KI-Coding-Assistenten und Plattform-Engineering, sollen laut dem Gartner Hype Cycle for Software Engineering 2023 in zwei bis fünf Jahren breite Akzeptanz finden. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens hervor.

Demnach werde KI- und ML-gestütztes (Machine Learning) Software-Engineering grundsätzlich die Art verändern, wie Software erstellt, getestet und betrieben wird, so Dave Micko, Senior Director Analyst bei Gartner: „Techniken wie das Plattform-Engineering werden nach und nach Erkenntnisse aus eingesetzten Systemen in die zu entwickelnden Systeme einbringen.“

Gartners Hype Cycle for Software Engineering für das Jahr 2023 sieht gleich mehrere KI-gestützte Tools zur Softwareentwicklung auf dem Hypehöhepunkt.(Bild:  Gartner (November 2023))
Gartners Hype Cycle for Software Engineering für das Jahr 2023 sieht gleich mehrere KI-gestützte Tools zur Softwareentwicklung auf dem Hypehöhepunkt.
(Bild: Gartner (November 2023))

Diese Technologien erklimmen zusammen mit einigen anderen Disziplinen gerade den Höhepunkt des bekannten Hype Cycles. Der erwartete Nutzen, den sie in den nächsten Jahren für die Softwareentwicklung haben werden, könnte laut Gartner erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle eines Unternehmens haben und neue Unternehmensstrategien vorantreiben.

Die drei KI-gestützten Technologien im Überblick

Drei KI-basierte Helfer für die Softwareentwicklung stehen im Mittelpunkt der Analyse von Gartner.

KI-Coding-Assistenten
Gartner prognostiziert, dass bis 2027 50 Prozent der Engineers für Unternehmenssoftware ML-gestützte Codierungstools verwenden werden – aktuell tun das noch weniger als fünf Prozent. Auf Basismodellen basierende Codegenerierungsprodukte können komplexe und längere Vorschläge generieren, was laut Gartner zu einer deutlichen Steigerung der Entwicklerproduktivität führen solle.

KI-unterstützte Softwareentwicklung
Der Lebenszyklus der Softwareentwicklung umfasst routinemäßige und sich wiederholende Aufgaben wie Boilerplate-Funktions- und Unit-Test-Code sowie Dokumentzeichenfolgen, die AIASE-Tools automatisieren. Dadurch sollen Softwareengineers ihre Zeit, Energie und Kreativität auf hochwertige Aktivitäten wie die Funktionsentwicklung konzentrieren können.

Plattform-Engineering
Um die wachsende Komplexität des Technologie-Ökosystems zu bewältigen, setzen viele digitale Unternehmen bereits auf Plattform-Engineering-Praktiken und richten Plattformteams ein, um ihren Entwicklungs- und Produktteams konsistente, integrierte und sichere Plattformen bereitzustellen. Der Schwerpunkt des Plattform-Engineerings läge laut Gartner auf der Bereitstellung von Self-Service-Tools, -Funktionen und -Prozessen. Sie sollen Plattformnutzern dabei helfen, einen geschäftlichen Mehrwert zu erzielen und gleichzeitig Kosten und Risiken im Blick zu behalten.

Bis zum Jahr 2026, so prognostiziert Gartner, könnten 80 Prozent der Softwareentwicklungsorganisationen Plattformteams als interne Anbieter wiederverwendbarer Dienste, Komponenten und Tools für die Anwendungsbereitstellung einrichten.

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