Praxisbeitrag zur Digitalisierung
Aufzughersteller Osma: Industrie 4.0 im Mittelstand ist ein langes Projekt

Von Stéphane Itasse 5 min Lesedauer

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Auch Mittelständler kommen an Industrie 4.0 nicht mehr vorbei. Dies wird am Beispiel des Osnabrücker Unternehmens Osma Aufzüge deutlich. Doch ganz gleich, welche Größe das Unternehmen hat: Industrie 4.0 gibt es nicht fertig zu kaufen, und die Umsetzung geht nicht per Knopfdruck.

Industrie 4.0 und Blechbearbeitung führt derzeit der Osnabrücker Aufzughersteller Osma zusammen.(Bild:  LVD)
Industrie 4.0 und Blechbearbeitung führt derzeit der Osnabrücker Aufzughersteller Osma zusammen.
(Bild: LVD)

Dabei hat sich Osma dem Thema Industrie 4.0 zunächst gar nicht bewusst angenähert. „Ganz ehrlich: Wir waren plötzlich mittendrin“, berichtet Rudolf Meyknecht, Produktionsleiter des Aufzugsherstellers mit 650 Mitarbeitern. Denn der Ausgangspunkt war ursprünglich ein ganz anderer: Es ging darum, den Biegeprozess für die allgemeine Blechfertigung zu optimieren und die Qualität zu verbessern. Für das Biegen selbst setzt Osma unter anderem eine Easy-Form-Abkantpresse des belgischen Herstellers LVD ein. Die laserbasierte, verfahrbare Winkelmesseinheit erlaubt eine automatisierte Winkelkorrektur während des Biegevorgangs.

Software bringt Transparenz in den Fertigungsprozess

Effiziente und produktive Produktion bedeutet für Osma transparente Fertigungsprozesse. Die integrierte, datenbankgesteuerte Cadman-Software von LVD unterstützt Osma dabei. Cadman ist ein vollständiges Programmiersystem für Entwürfe, Produktionsplanung, sowie die automatische Erstellung und Verwaltung von Programmen zur Entfaltung für das Stanzen, Biegen und Laserschneiden von Blechteilen.

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