Doch geknackt? Anthropic-KI-Modell wurde von Unbefugten „besucht“

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Das neue KI-Modell der Anthropic könne so gut Schwachstellen bei Software finden, dass es als Cyberwaffe infrage komme, weshalb.Anthropic damit hinterm Berg hält. Doch Neugierige haben sich durchgemogelt ...

Claude Mythos Preview – kurz Mythos – heißt ein neues KI-Modell von Anthropic. Es kann auch seit Jahren unentdeckte Schwachstellen bei Software-Systemen ausfindig machen. Umgekehrt kann es als Waffe für Cyberkriminelle dienen. Die Gefahr scheint größer als gedacht ...(Bild:  Anthropic)
Claude Mythos Preview – kurz Mythos – heißt ein neues KI-Modell von Anthropic. Es kann auch seit Jahren unentdeckte Schwachstellen bei Software-Systemen ausfindig machen. Umgekehrt kann es als Waffe für Cyberkriminelle dienen. Die Gefahr scheint größer als gedacht ...
(Bild: Anthropic)

Ein Medienbericht wirft derzeit Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen rund um das neue KI-Modell von Anthropic auf, mit dem man Probleme und Einfalltore bei Software-Systemen auffinden kann. Einige wenige Unbefugte mit Kenntnis von Anthropic-Systemen hätten sich aber nun Zugang zu dem Modell namens Claude Mythos Preview verschafft! Von Anthropic hieß es, man prüfe den Bericht, der vom Finanzdienst Blomberg kam. Dem KI-Modell Mythos gelang es laut Anthropic, zum Teil über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken in verschiedener Software zu finden. In den falschen Händen kann man im Gegenzug aber gefährliche Cyberwaffen damit schmieden.

Firefox fand über 270 Software-Lücken durch Mythos

Anthropic hat deshalb auch keine Pläne, Mythos zu veröffentlichen. Zugang habe es bisher nur für ausgewählte Unternehmen und Organisationen gegeben, damit sie Schwachstellen in ihrer eigenen Software aufdecken können. So gaben die Entwickler des Webbrowsers Firefox gerade erst bekannt, dass sie mit Mythos ganze 271 Lücken schließen konnten. Bloomberg zufolge war unter den unbefugten Nutzern ein Mitarbeiter eines externen Dienstleisters von Anthropic, was einiges erklärt. Geholfen habe den Nutzern auch das Wissen darüber, wie Anthropic vorherige Modelle gespeichert habe. Das Unternehmen teilte Bloomberg mit, dass man aber bisher keine Hinweise dafür gefunden hat, dass es Zugang zu dem Modell abseits der Systeme des Dienstleisters gab.

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