3D-Druck-Kolumne // Januar
3D-Druck-Branche: Was erwartet uns im Jahr 2025 und darüber hinaus?

Von Johannes Lutz 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der 3D-Druck-Hype ist vorbei. Die AM-Aktienkurse sind dramatisch gefallen, Insolvenzverfahren eröffnet und feindliche Übernahmen gescheitert. Die Konsolidierung im 3D-Druck ist in vollem Gange. Was erwartet uns dieses Jahr und welche Entscheidungen sollten Anwender nochmal überdenken?

Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, rät Kolumnist Johannes Lutz dazu, sich vor Beginn eines 3D-Druck-Projekts eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen. (Bild:  3D Industrie GmbH)
Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, rät Kolumnist Johannes Lutz dazu, sich vor Beginn eines 3D-Druck-Projekts eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Die letzten beiden Jahre waren für die additive Fertigungsbranche und dessen Hersteller, Dienstleister sowie Zubehörlieferanten nicht so einfach, wie in der Hype-Phase. Vor 2022 wurde seitens der Anwender dagegen noch kräftig in die additive Fertigungstechnologie investiert. Und viele weltpolitische Situationen, wie die Lieferkettenprobleme, haben dazu beigetragen, sodass die Aufwärtsspirale endlos schien.

Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Wie in meinen vorherigen Kolumnen vom November 2023 „Steckt die AM-Branche in der Klemme?“ und „Der Kampf der 3D-Druck Giganten und was sich jetzt ändert“ beschrieben, zeichnet sich noch weiter das ab, was ich im Juli 2024 in der Kolumne „Warum die 3D-Druck Branche kippt und Geld verbrennt“ angekündigt habe.