Connectivity
5G in Scheiben: Network Slicing einfach erklärt

Von Thomas Hainzel* 4 min Lesedauer

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Im thematischen Umfeld des neuen Mobilfunkstandards 5G taucht immer wieder auch der Begriff des Network Slicing auf. Was verbirgt sich dahinter genau und wie können Unternehmen davon profitieren?

So sieht das Network Slicing in einer schematischen Darstellung aus.(Bild:  Nokia)
So sieht das Network Slicing in einer schematischen Darstellung aus.
(Bild: Nokia)

5G bedeutet einen Quantensprung für die Kommunikationsnetze mit Blick auf Geschwindigkeit und Datendurchsatz. Die Latenz sinkt bis in kaum wahrnehmbare Bereiche, gleichzeitig steigt die Zuverlässigkeit. Netzbetreiber können ihren 5G-Kunden – Unternehmen wie Privatkunden – dadurch eine Vielzahl neuer Dienste anbieten, die trotz unterschiedlicher Anforderungen alle das gleiche physische Netz nutzen. Möglich wird das mit dem so genannten Network Slicing. Das heißt: in ein und demselben physischen Netz stehen viele virtuelle Netze oder eben „Network Slices“ („Scheiben“) zur Verfügung, die für unterschiedlichste Anwendungen mit spezifischen Parametern gleichzeitig genutzt werden können.

5G macht’s möglich

Werfen wir einen Blick zurück: In bisherigen Mobilfunkgenerationen – von 2G bis 4G – bot das Netz allen Nutzern den gleichen Service. Benötigte ein Unternehmen eine wirklich garantierte Bandbreite für eine bestimmte Anwendung, etwa für Notfalldienste oder geschäftskritische Prozesse, brauchte es dafür ein zusätzliches, physisches Netz oder einen eher schwerfälligen VPN-Anschluss.