3D-Druck-Kolumne // Juni
Warum die 3D-Druck Branche kippt und Geld verbrennt

Von Johannes Lutz 5 min Lesedauer

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Schaut man auf die Zahlen der Branchenteilnehmer, gibt es seit Jahren Investitionen – aber im seltensten Fall Gewinne. Jetzt kommen Insolvenzen und Mitarbeiterentlassungen. Was also müssen Hersteller, 3D-Druck Dienstleister und Anwender an den Maschinen dringend ändern?

Wenn alle reden, aber niemand Fragen stellt, wird inhaltlicher Fortschritt zur Glückssache.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Wenn alle reden, aber niemand Fragen stellt, wird inhaltlicher Fortschritt zur Glückssache.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Die additive Fertigungsbranche ist groß, bunt, vielfältig, innovativ und undurchdringbar. So die Sicht, wenn man sich in der Bubble der Branche als Hersteller, Dienstleister oder Anwender bewegt. Über Jahre hinweg gab es nur Erfolgsmeldungen, Durchbrüche bei Materialien, Geschwindigkeiten, Prozessen und Bedienungen der Anlagen. Die Messestände wurden riesig, die Unternehmen wuchsen, Mitarbeiter bekamen Spitzengehälter und alle lebten den Traum vom Hightech-Start-up Unternehmen, das sicher das nächste Unicorn im Markt wird.
Jedes Jahr kam zur Formnext ein Highlight, auf das alle gespannt waren. Es hat Spaß gemacht, sich in der Branche zu bewegen. Alle waren gut drauf und kannten nur ein Mantra: schneller, weiter, höher und besser! Niemand dachte ans Aufgeben oder schlechte Zeiten.

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