Industrie 4.0 versus IIC
Zwei Architekturansätze für das industrielle Internet

Von Franz Graser 4 min Lesedauer

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RAMI 4.0 und IIRA sind Begriffe, die im Kontext mit Industrie 4.0 auftauchen. Was sie bedeuten, was sie gemeinsam haben und was sie unterscheidet, zeigt dieser Beitrag.

Beide Modelle – sowohl RAMI 4.0 der Plattform Industrie 4.0 als auch IIRA des Industrial Internet Consortiums – stehen für eine höhere Effizienz in der Industrie.(Bild:  Clipdealer)
Beide Modelle – sowohl RAMI 4.0 der Plattform Industrie 4.0 als auch IIRA des Industrial Internet Consortiums – stehen für eine höhere Effizienz in der Industrie.
(Bild: Clipdealer)

Der Begriff „Industrie 4.0“ entstammt einer Entwicklung, die 2006 mit dem Forschungsprogramm „High-Tech-Strategie“ der Bundesregierung begann und 2012 als HTS-Aktionsplan weitergeführt wurde, in dem erstmals das „Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ als Kernelement festgehalten wurde. Dieses wurde in die Plattform I4.0 überführt, deren Stakeholder sich in drei Gruppen einteilen lassen. Die Bundesregierung ist vertreten durch das BMBF und BMWi. Die Forschung begleitet die Fraunhofer-Gesellschaft. Der private Sektor, also die Industrie, ist durch die Verbände Bitkom (IT), VDMA (Maschinenbau) und ZVEI (Elektrotechnik) und viele namhafte Firmen repräsentiert.

Im April 2014 veröffentlichte die Plattform I4.0 das erste Referenzarchitekturmodell für Industrie 4.0 (RAMI 4.0), das zum Ziel hat, „die komplexen Zusammenhänge zu beschreiben, in mundgerechte Teilmengen zu zerlegen und Assets zu beschreiben“.

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