3D-Druck
Zum Teufel mit der additiven Fertigung?

Von Juliana Pfeiffer 5 min Lesedauer

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Die additive Fertigung ist neben den konventionellen Verfahren wie Spritzguss und Fräsen eine noch recht junge Technologie. Sie spielt ihre Vorteile vorallem in der Prototypen- oder Ersatzteilfertigung aus. Doch oft scheitert ihr wirtschaftlicher Einsatz an fehlender Erfahrung. Doch diese Technologie kann weitaus mehr.

Schneider Electric entwirft und druckt das Stützwerkzeug und das Oberwerkzeug seiner Handpressen in 3D.(Bild:  Schneider Electric)
Schneider Electric entwirft und druckt das Stützwerkzeug und das Oberwerkzeug seiner Handpressen in 3D.
(Bild: Schneider Electric)

Weltweit sehen sich Hersteller mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die sich aus makroökonomischen Trends und global geopolitischer Instabilität ergeben. Dieser externe Druck wirkt sich auf Lieferketten, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die Kundennachfrage und die Energiepreise aus. Bei einer solchen Kombination von Herausforderungen gibt es leider nicht die eine einfache Lösung. Die Additive Fertigung kann als Technologie Unternehmen helfen, diese Herausforderungen heute zu bewältigen und bei der Entwicklung in der Zukunft zu unterstützen. „Die Additive Fertigung eröffnet neue Fertigungsmöglichkeiten, beispielsweise bei bewegliche Baugruppen, die direkt gedruckt werden können. Diese Vielfalt, die einem Konstrukteur als Werkzeug der additiven Fertigung zur Hand gelegt wird, steigert die Effektivität, Produktivität und Kreativität und beschleunigt die Entwicklungszyklen“, beschreibt Andreas Langfeld, EMEA Präsident von Stratasys, die Vorteile.

Buchtipp

Das Buch "Additive Fertigung" beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie und unterstützt Konstrukteure und Entwickler dabei, additive Verfahren erfolgreich in ihren Unternehmen zu implementieren.