Digitale Plattformen
Zukunfts-Sprint mit Plattformtechnologien

Von Lisa Marie Waschbusch 5 min Lesedauer

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Spricht man über die Zukunft unseres Konsums – sei es B2B oder B2C – stolpert man immer wieder über eine zentrale Aussage: Plattformen werden dominieren. Tatsächlich liegt in diesem Modell viel Potenzial, Kundenwünschen einen zunehmend zentraleren Stellenwert zu schaffen.

Es gibt ein paar Erfolgsfaktoren, die für jede Plattformstrategie wichtig sind.(Bild:   / CC0)
Es gibt ein paar Erfolgsfaktoren, die für jede Plattformstrategie wichtig sind.
(Bild: / CC0)

Die Zukunft der Fertigung? Trage ich bereits an meinen Füssen und laufe damit jeden Morgen durch Berlin. Mein Zukunftsmodell nennt sich „Speedfactory AM4LDN“ und ist ein Laufschuh, in dessen Produktion Daten aus der Sportwissenschaft und von Athleten eingeflossen sind. Die Buchstaben AM4 stehen für „Adidas Made For You“, LDN für London – BER ist leider noch nicht im Sortiment. Die Speedfactory steht für die digitale, voll automatisierte Hochgeschwindigkeits-Produktion über Plattformtechnologien. Zusammengenommen ergibt das laut Adidas die „Zukunft der Fertigung“, gekennzeichnet durch drei Merkmale: Geschwindigkeit, Präzision und Personalisierung.

Ein perfektes Beispiel, wie B2C- und B2B-Plattformen bereits heute zu einer neuen „B2C2B“-Variante verschmelzen. Tatsächlich verfolgte Adidas u.a. das Ziel, mit der Speedfactory ein „End-to-End-Ökosystem“ zu entwickeln. Das soll die Kunden entlang verschiedener Sportkategorien mit relevanten Produkten, Aktivierungen und Einkaufserlebnissen verbinden.