Expertenbeitrag

Dr. Christoph Schlünken

Dr. Christoph Schlünken

Mitglied des Vorstands ALTANA AG, ALTANA AG

Recruiting
Zukunft „Made in Germany“?

Von Linda Bergmann 3 min Lesedauer

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Die Fachkräfte von morgen haben ganz konkrete Anforderungen an ihren Arbeitsplatz. Familie, Beruf und Freizeit sollen vereinbar sein. Ein Trend, auf den es zu reagieren gilt.

Der digitalen Fachkräftelücke begegnet man mit der Schaffung eines attraktiven Arbeitsplatzes und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Der digitalen Fachkräftelücke begegnet man mit der Schaffung eines attraktiven Arbeitsplatzes und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Schöne neue Berufswelt? Fast möchte man es glauben! Es scheint, dass wir in Deutschland den dynamischen Anforderungen der globalen Digitalisierung und den immer neuen Hightech-Berufsbildern mit einer hohen Zahl von MINT-Absolventen begegnen können.

Jedenfalls wurde eine kürzlich veröffentlichte OECD-Studie zum weltweiten Ausbildungsstand in MINT-Berufen hierzulande als kraftvolle Bestätigung hiesiger Bildungspolitik gewertet. Nicht ganz zu Unrecht, denn Deutschland ist mit 40 Prozent aller Studienanfänger/innen, die sich für MINT-Berufe entscheiden, internationale Spitze; der OECD-Durchschnitt liegt bei nur 27 Prozent. Doch ein kritischer zweiter Blick enthüllt Schwächen: Zum einen sind diese Zahlen über zwei Jahre alt - in Zeiten der Digitalisierung also von vorgestern. Zum anderen fehlt der Umfrage die Zukunftsorientierung. Die liefert dafür die parallele MINT-Studie des Technologieunternehmens Emerson, die einen erheblichen Generationenkonflikt in der Bewertung von MINT-Berufen aufzeigt. So sind diese zwar für 53 Prozent der befragten „Babyboomer" wichtig, aber in der Generation Z nur noch für 35 Prozent. Fast zwei Drittel der Befragten fühlen sich überdies nicht ausreichend über Chancen in MINT-Berufen informiert. Unsere künftige Fachkräftegeneration muss von ihrer eigenen Perspektive erst noch überzeugt werden.

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