Expertenbeitrag

 Jan Rodig

Jan Rodig

CEO

IoT-Studie
Zu wenig IoT-Spezialisten für steigende Zahl an Projekten

Von Jan Rodig 3 min Lesedauer

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Jedes zweite Unternehmen findet IoT-Projekte wichtig, die Anzahl der realisierten Projekte hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt und die Investitionen in diesem Bereich steigen weiter – so weit, so gut.

Das IoT ist da und wird von den Unternehmen ernst genommen. Nun gilt es, IoT-Anwendungsfälle auszubauen und sie in die internen Prozesse zu integrieren.(Bild:   / CC0)
Das IoT ist da und wird von den Unternehmen ernst genommen. Nun gilt es, IoT-Anwendungsfälle auszubauen und sie in die internen Prozesse zu integrieren.
(Bild: / CC0)

Die kürzlich veröffentlichte Studie „Internet of Things 2019“, veröffentlicht von IDG Research Service, tresmo und weiteren Kooperationspartnern, zeichnet ein insgesamt wachstumsorientiertes Bild. Aber sie benennt auch kritische Faktoren, die Unternehmen an der Umsetzung von IoT-Projekten hindern. Diese sind eher organisatorischer denn technologischer Natur.

Neugier und Interesse am IoT

Von Zurückhaltung oder gar Ablehnung kann keine Rede sein: Nur gut 10 Prozent von über 500 befragten IT-Verantwortlichen gaben an, entweder keine IoT-Aktivitäten zu planen oder sich noch nicht damit beschäftigt zu haben. Der größte Teil der Unternehmen befindet sich derzeit in einer konkreten Startphase – fast 46 Prozent der Befragten arbeiten im Moment an einer IoT-Strategie oder haben erste IoT-Anwendungen kurz- bzw. mittelfristig geplant. Die übrigen knapp 44 Prozent stecken mittendrin und setzten bereits zum Teil mehrere Anwendungsfälle im Umfeld des Internet of Things um. Damit hat sich die Anzahl der realisierten Projekte im Vergleich zur Umfrage des letzten Jahres mehr als verdoppelt.