Interview mit HMS
„Ziel ist es, Wertschöpfung aus den Daten zu generieren.“

Von Ines Stotz 5 min Lesedauer

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Bessere Produktionsauslastung, mehr Qualität und Flexibilität in der Fertigung – das soll die vernetzte Fabrik von morgen bringen. Was sind die ausschlaggebenden Technologien, die diesen Wandel ermöglichen? Darüber sprachen wir mit Thilo Döring, Geschäftsführer bei HMS Industrial Networks.

Der Weg zur vernetzten Fabrik der Zukunft ist mit Herausforderungen gepflastert. Dazu gehört es, geeignete Kommunikationsstandards, Security-Aspekte sowie die passende Infrastruktur zu entwickeln.(Bild:  HMS)
Der Weg zur vernetzten Fabrik der Zukunft ist mit Herausforderungen gepflastert. Dazu gehört es, geeignete Kommunikationsstandards, Security-Aspekte sowie die passende Infrastruktur zu entwickeln.
(Bild: HMS)

Herr Döring, HMS empfiehlt, die Digitalisierung nach dem so genannten Smart Factory Modell, das sich in vier Stufen gliedert, vorzugehen. Wo steht der Mittelstand?

Thilo Döhring: Die klein- und mittelständischen Unternehmen stehen vor oder auf der ersten Stufe. Hier geht es zunächst darum, mit den aus der Fertigung gewonnen Daten, Effizienz, Flexibilität und Produktivität im Unternehmen zu steigern sowie die Betriebskosten in der Fabrik zu senken. Die größeren Unternehmen, voran die Automobilindustrie, sind hier schon weiter. Ein Vorzeigeprojekt ist das neue Daimlerwerk in Sindelfingen, das auch schon mit 5G ausgerüstet ist.