KI-basierte Qualitätsprüfung
Zeitenwende für die visuelle Inspektion in der Fertigung

Von Tobias Stöckel* 6 min Lesedauer

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Die Produktqualität spielt in Fertigung und Produktion noch immer eine zentrale Rolle. Unterstützen kann hier die kognitive visuelle Inspektion, wirkte bislang aber häufig noch sehr komplex und somit abschreckend. Damit könnte es bald vorbei sein.

Die optische Begutachtung ist ein wichtiger Schritt in jeder Fertigung – eine kognitive visuelle Inspektion kann hier Vorteile bieten.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Die optische Begutachtung ist ein wichtiger Schritt in jeder Fertigung – eine kognitive visuelle Inspektion kann hier Vorteile bieten.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Noch vor zwei Jahren war die kognitive visuelle Inspektion ein sehr akademisches Thema. Data Scientists wurden auf Unternehmensseite vorausgesetzt, um die hochkomplexen neuronalen Netzwerke eines Modells zur Bildprüfung hausintern aufsetzen und trainieren zu können. Zudem musste die jeweilige kundenspezifische Lösung aufwendig in die Produktionsstraßen integriert werden. Alles Faktoren, die dem Thema in der Praxis eher wenig Attraktivität verliehen, und dass trotz der stetig steigenden Qualitätsanforderungen in der Fertigung. Schließlich müssen Unternehmen darauf vertrauen können, ihre Produkte mit einer Null-Fehler-Toleranz produzieren zu können. Selbst dann, wenn mehr Flexibilität gefordert ist und sich die Produktionsmengen hin zur Losgröße 1 bewegen.

Der technologische Fortschritt sorgt jedoch auch im Bereich der Qualitätsprüfung durch kognitive visuelle Inspektion für eine Zeitenwende. Vor allem in den letzten Jahren hat sich einiges rund um den Einsatz des Edge Computings für die visuelle Inspektion an der Fertigungsstraße getan. Mittlerweile ist die Fertigungslösung deutlich praxisorientierter, sodass heute beinahe auf Knopfdruck spezialisierte Lösungen spielend einfach zu implementieren sind.