Datacenter Zeit Lebwohl zu sagen: Hardware-Appliances im Rechenzentrum
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Rechenzentren schrumpfen dank Virtualisierung und Cloud immer weiter zusammen. Ist es an der Zeit, sich von den letzten physischen Appliances wie Load Balancern und Web Application Firewalls zu verabschieden?
Es scheint ein Widerspruch zu sein: Obwohl die meisten Unternehmen viele ihrer Anwendungen in die Cloud migrieren, erfreut sich das klassische Rechenzentrum nach wie vor großer Beliebtheit. Seit nun mehr als einem Jahrzehnt virtualisieren Unternehmen ihre Rechenzentren und führen Cloud-Technologien ein. Und sagten einige Experten vor gut zehn Jahren voraus, dass das Rechenzentrum der Zukunft vollständig in der Cloud betrieben würde, sehen wir heute, dass dies nicht eingetreten ist. Stattdessen führten Unternehmen Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen ein, die ihnen die Wahl geben, ihren Anwendungen und Daten das ideale Zuhause zu geben.
Hybrid und Multi-Cloud - der primäre Anwendungsfall unserer Zeit
Aufgrund dieses Ansatzes, und obschon viele Unternehmen einen Teil ihrer Workloads auf externe Cloud-Provider verlagern, bleibt die lokale Infrastruktur im Rechenzentrum ziemlich fest etabliert. Die Cloud ist oft nur eine Erweiterung des Rechenzentrums, wobei die hybride Cloud der primäre Anwendungsfall unserer Tage ist. Einer der Gründe, warum das Rechenzentrum weiter fest verankert bleibt, sind die Verschärfung der Compliance-Regeln. Vor allem in Europa hat die neue Gesetzgebung der DSGVO dazu geführt, dass Organisationen mehr Wert auf ihr eigenes Rechenzentrum legen, das einfacher abzusichern und zu kontrollieren scheint. Die Kontrolle jeder Facette der eigenen Architektur mag aufwändig klingen, aber zumindest haben Unternehmen die volle Kontrolle darüber, was mit ihren Daten passiert. Alle großen Public Cloud-Anbieter hatten in der Vergangenheit sowohl Ausfallzeiten als auch Datenverluste. Und Technologien für eine erhöhte Verfügbarkeit im Rechenzentrum sind schon seit ein paar Jahren verfügbar.
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