Anwendungssteuerung durch Sprache
Wird das gesprochene Wort zum wichtigsten Steuerungsmittel?

Von Julia Moßner 5 min Lesedauer

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Stimmenaktivierungssysteme haben das Potenzial, Aktivitäten enorm zu vereinfachen und zu automatisieren. Während sich im Consumer-Markt persönliche Sprachassistenten, wie Siri, Cortana und Google Assistant zunehmender Beliebtheit erfreuen, gibt es im Unternehmensumfeld noch einige Hürden zu meistern.

Werden wir bald in der Lage sein, Anwendungen nur durch unsere Stimme zu steuern? Bislang sind noch einige Herausforderungen zu meistern.(Bild:   / CC0)
Werden wir bald in der Lage sein, Anwendungen nur durch unsere Stimme zu steuern? Bislang sind noch einige Herausforderungen zu meistern.
(Bild: / CC0)

Für Gottlieb Stiebner, Business Development Cloud Services beim Telekommunikationsanbieter Alcatel Lucent (ALE), ist klar: „Es kann noch lange dauern, bis wir jemanden treffen, der alle Eigenschaften von HAL aus „2001: Odyssee im Weltraum“ aufweist. Klar ist aber auch, dass es bereits Technologien gibt, mit denen Unternehmen ihren operativen Betrieb erheblich optimieren können.“

Die Herausforderungen in Unternehmensumgebungen

Wie weit sind wir auf dem Weg zur Sprachsteuerung vorangekommen? Die Stimmenanalyse-Firma VoiceLabs hat die verschiedenen Schichten beschrieben, die nötig sind, um einen Voice-First-Ansatz in der Verbraucherwelt umzusetzen. Bevor wir jedoch neben den einfachen verbraucherorientierten Anwendungsfällen auch Anwendungen in komplexen mehrsprachigen Unternehmensumgebungen unterstützen können, müssen noch ein paar Dinge passieren.