Additive Fertigung
Windräder mittels 3D-Druck klimaneutral produzieren

Von Lutz Feldmann* 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Windräder sollen dazu beitragen, die Klimakrise zu bewältigen. Doch im Gegensatz zu ihrer eigenen Stromproduktion ist die Produktion des Windrads selbst noch nicht annähernd klimaneutral. Europas größter Hersteller von Windturbinenblättern, Vestas, will das mit 3D-Druck ändern.

Die Herstellung der Top-Center-Markierungswerkzeuge würde mit herkömmlichen Methoden fünf Wochen in Anspruch nehmen. Mit 3D-Druck konnte die Produktion jedoch auf wenige Stunden verkürzt werden. Zudem wiegen die neuen Teile 85 Prozent weniger und sind deutlich günstiger.(Bild:  Vestas)
Die Herstellung der Top-Center-Markierungswerkzeuge würde mit herkömmlichen Methoden fünf Wochen in Anspruch nehmen. Mit 3D-Druck konnte die Produktion jedoch auf wenige Stunden verkürzt werden. Zudem wiegen die neuen Teile 85 Prozent weniger und sind deutlich günstiger.
(Bild: Vestas)

Zwischen 137 und 259 Meter über der Erde zieren Windräder vor allem im Norden Europas die Landschaft und viele davon wurden vom dänischen Unternehmen Vestas produziert. Das Unternehmen begann nach dem Zweiten Weltkrieg in Dänemark als familiengeführter Hersteller, 1979 stellten sie ihre erste kommerzielle Windturbine fertig. Seit 1989 konzentriert sich das Unternehmen ausschließlich auf die Produktion von Windturbinen. Heute ist Vestas der weltweit größte Hersteller von On- und Offshore-Windturbinen und Hersteller von Windturbinenblättern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Dänemark, mehrere regionale Niederlassungen und mehr als 15 Produktionsstätten weltweit.