LPBF-Verfahren
Wie weniger Stützstrukturen das Laserstrahlschmelzen voranbringen

Von Martijn Vanloffelt* 4 min Lesedauer

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Mit dem pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzen können bisher unmöglich Konstruktionen umgesetzt werden, aber eine Herausforderung besteht: Stützstrukturen. Wie weniger Stützstrukturen eine automatisierte Nachbearbeitung möglich machen und Material sparen.

Viele additive Konstruktion kommen nicht ohne Stützstrukturen aus. Damit sind aber häufig aufwendige Nachbearbeitungsschritte und ein hoher Materialverbrauch verbunden.(Bild:  gemeinfrei // Unsplash)
Viele additive Konstruktion kommen nicht ohne Stützstrukturen aus. Damit sind aber häufig aufwendige Nachbearbeitungsschritte und ein hoher Materialverbrauch verbunden.
(Bild: gemeinfrei // Unsplash)

Die additive Metallfertigung kommt seit ein paar Jahrzehnten in stark regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen und der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz und ermöglicht eine breite Palette von Anwendungen. In vielen Fällen wurden bestehende Anwendungen durch das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen (LPBF) funktional optimiert. Der Hauptgrund für die Umstellung der Fertigung auf additive Verfahren ist die zusätzliche Designfreiheit, die durch das Hinzufügen komplexer Gitterstrukturen, durch Optimierung von Strömungskanälen oder durch topologisch optimierte Strukturen erzielt wird.