Datentransparenz
Wie volle Transparenz aller Daten für höchste Effizienz sorgt

Quelle: Microsoft 5 min Lesedauer

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Das Mobilitäts- und Technologieunternehmen ZF Group setzt für die Datentransparenz auf seine eigene Digital Manufacturing Platform – und auf eine Cloud-Strategie mit Microsoft Azure. Wie ist das Unternehmen beim ersten Schritt zum globalen digitalen Produktionsnetzwerk vorgegangen?

ZF hat einen Connectivity-Stack aufgebaut, der Mitarbeiter in die Lage versetzt, Maschinen über einen Self Service automatisch mit der Cloud zu verbinden. (Bild:  Microsoft)
ZF hat einen Connectivity-Stack aufgebaut, der Mitarbeiter in die Lage versetzt, Maschinen über einen Self Service automatisch mit der Cloud zu verbinden.
(Bild: Microsoft)

In den 188 ZF-Produktionsstandorten ist die Arbeit verschiedener Fachbereiche eng miteinander verzahnt. Die ZF-Mitarbeiter halten die Produktion in den vier Technologiefeldern Vehicle Motion Control, integrierte Sicherheit, automatisiertes Fahren und Elektromobilität am Laufen – und das möglichst reibungslos. Um das zu realisieren, müssen sie feste Arbeitsabläufe einhalten. Früher hieß das für die etwa 400 Produktionsmitarbeiter im niedersächsischen Pilotwerk Diepholz beispielsweise: Am Schichtende die Anzahl der produzierten Teile an den Maschinenbedienpulten sowie die Stillstände der Maschine manuell erfassen und die Daten an einem zentralen PC einpflegen. Dafür mussten die Werker in jeder Schicht durchschnittlich rund fünf Minuten Zeit einplanen. Auch das Rüsten, also das Einrichten der Maschinen für einen Bearbeitungsvorgang, ist mit Dokumentationsaufwand verbunden.

Ähnlich sah es bei der Instandhaltung aus: Arbeitsaufträge oder Meldungen aus dem SAP-System wurden ausgedruckt. Mitarbeiter gingen mit den Papieren zur Maschine, um zum Beispiel ein Diagnosegerät anzuschließen und die Ursache des Fehlers zu finden. Im nächsten Schritt wurde dieser Fehler behoben und schließlich das Ergebnis zurückgemeldet. Allein vom Ausdrucken bis zum Einsatz an der Maschine sowie für die anschließende Datenpflege in SAP benötigte eine einzelner Mitarbeiter aus dem Instandhaltungsteam rund 15 Minuten. Denn Laufwege und die dazugehörigen Formalitäten kosteten Zeit, die in nützlichere Aufgaben geflossen wäre.