Additive Fertigung
Wie Sie mit 3D-Druck glattere Oberflächen erhalten

Von Nikolaus Mroncz* 6 min Lesedauer

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Eine glatte Oberfläche erhält man beim 3D-Druck nicht immer auf Anhieb. Das liegt daran, dass in der Regel schichtweise Verfahren verwendet werden. Welche Faktoren beim Druckverfahren, dem eigentlichen Druck und der Nachbearbeitung entscheidend sind.

Vom gedruckten Teil (links) bis zum nachbearbeiteten Teil (rechts) hat sich die Oberfläche stark verändert. Hier wurde das Vapour-Verfahren eingesetzt. (Bild:  Xometry Europe)
Vom gedruckten Teil (links) bis zum nachbearbeiteten Teil (rechts) hat sich die Oberfläche stark verändert. Hier wurde das Vapour-Verfahren eingesetzt.
(Bild: Xometry Europe)

Wichtig sind Oberflächen vor allem bei funktionalen Anforderungen, etwa wenn Teile zusammenpassen oder beweglich sein müssen. Auch ästhetische Aspekte sind oft ein Thema, wenn es um eine möglichst homogene und glatte Oberfläche gehen soll. Dabei hängt die Qualität der Glätte fertig gedruckter 3D-Teile vom Druckverfahren, dem Material, den Nachbearbeitungsvorgängen und anderen sekundären Faktoren ab. Es ist daher sehr sinnvoll, sich bei diesen Einflussgrößen auszukennen.

Als AM-Dienstleister setzt Xometry Europe unterschiedliche Technologien und Materialien ein. Dazu kann das Unternehmen auf ein Netzwerk von etwa 2000 Lieferanten zurückgreifen. Mit dem so erlangten Know-how wurden die folgenden Punkte für glattere Oberflächen zusammengefasst.