Künstliche Intelligenz Wie sich die Compliance beim Einsatz von KI-Technologien sicherstellen lässt
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Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist auf dem Vormarsch und bringt neben Chancen auch Herausforderung. Zum einen sind Verbraucher gegenüber KI noch misstrauisch. Zum anderen müssen Datenschutz und Verhaltenskodizis an die neue Technologie angepasst werden.
Eine Studie von Capgemini zeigt, dass 78 Prozent der Verbraucher planen, beim Online-Banking über traditionelle Finanzdienstleister oder Zahlungsplattformen der großen Tech-Anbieter verstärkt KI-Technologien einschließlich des digitalen Identitätsmanagements zu nutzen. Die Corona-Pandemie intensivierte und beschleunigte den Trend zu mehr KI-gesteuerten Chatbots, virtuellen Finanzassistenten und berührungslosem Kunden-Onboarding unter Verwendung KI-basierter biometrischer Identitätsüberprüfung. Das gilt auch bei Erstanwendern dieser Technologien. Dieser Trend wird bestätigt durch die Tatsache, dass die biometrische Identitätsüberprüfung sicherer und weniger fehleranfällig ist, als herkömmliche Methoden und Probleme beim Einloggen beseitigt. Denn wie eine Umfrage von Payments.com zeigt, verlassen sich fast 75 Prozent der Verbraucher beim Erinnern von Passwörtern auf ihr Gedächtnis und sogar 90 Prozent verwenden das gleiche Passwort auf vielen Webseiten.
Ungeachtet dieser klaren Vorteile ergeben sich aber auch eine Reihe von Herausforderungen. Dazu gehört vor allem das anhaltende Misstrauen der Verbraucher gegenüber KI-Technologien und die Frage, wie sich deren Allgegenwärtigkeit auf ihre Rechte auf Privatsphäre und Datensicherheit auswirkt. Verbraucher sind eher willens, ihre biometrischen Daten weiterzugeben, wenn ihre Finanzdienstleister transparenter erklären würden, wie ihre Daten genau erfasst, verwaltet und gesichert werden. Verbraucher wünschen außerdem eine bessere Kontrolle über ihre digitale Identität. Heute ist die Verwaltung digitaler Identitäten in der Regel ein zentralisierter Prozess, der anfällig für Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen ist. Es zeichnet sich jedoch eine Tendenz ab, die Prozesse bei der Verwaltung digitaler Identitäten zu dezentralisieren, um Verbrauchern mehr Kontrolle über ihre eigene digitale Identität zu geben, ohne von Drittanbietern abhängig zu sein.
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