Ransomware
Wie sich Cyber-Kriminelle mit den eigenen Waffen schlagen lassen

Ein Gastkommentar von MA Alexander Stark 3 min Lesedauer

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Die Bedrohung durch Ransomware nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Cyber-Kriminellen vernetzen sich inzwischen untereinander, entwickeln immer wieder neue Schadsoftware und überarbeiten die eigenen Phishing-Methoden. Wie können Unternehmen sich dagegen wehren?

Cyber-Kriminelle gehen beim Einschleusen von Malware immer geschickter vor.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Cyber-Kriminelle gehen beim Einschleusen von Malware immer geschickter vor.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Ransomware gehört zu den besonders variantenreichen Angriffstaktiken im Bereich Cyber-Kriminalität: Das BSI gibt an, dass täglich mehr als 400.000 neue Typen entwickelt werden – Tendenz steigend. Die jüngsten Entwicklungen um einen neuen Bedrohungsakteur sind Gegenstand der aktuellen Forschungsergebnisse von Blackberry, einem führenden Anbieter von Sicherheitssoftware und -dienstleistungen für das IoT. Dessen Research and Intelligence-Team hat jüngst eine ungewöhnliche Verbindung zwischen den Aktionen dreier verschiedener Bedrohungsgruppen aufgedeckt, in deren Zentrum ein vierter Akteur namens Zebra2104 steht.

Die neueste Erkenntnis: Die Wie geschickt Cyber-Kriminelle beim Einschleusen von Malware in fremde Netzwerke vorgehen, zeigt der Umstand, dass KI- und ML-Anwendungen inzwischen nachweislich in der Lage sind, bessere Phishingmails zu verfassen als ein Mensch. Damit stellt sich die Frage, ob intelligente Systeme perspektivisch nicht die gefährlicheren Hacker sind. Woran sich bei aller fortschreitenden Entwicklung im Segment der Bedrohungsszenarien wenig ändert, ist, dass IT-Sicherheitsexperten den Angreifern möglichst immer den entscheidenden Schritt voraus sein müssen, um Attacken wirksam zu vereiteln.

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