Expertenbeitrag

 Niko Mroncz

Niko Mroncz

Sales Engineer von Xometry Europe, Xometry Europe

Additive Fertigung
Wie profitiert der Maschinenbau vom 3D-Druck?

Von Nikolaus Mroncz 4 min Lesedauer

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Sonderbauteile und Einzelanfertigungen wie Prototypen werden immer wichtiger. Konventionelle Produktionsverfahren verursachen jedoch hohe Kosten und verlängern die Entwicklungszeit. Ist die additive Fertigung eine Alternative? Und was ist mit Serienanwendungen?

Im Medtech-Bereich sind die Vorteile der additiven Fertigung längst bekannt, doch auch der Maschinenbau kann von den komplexen Geometrien profitieren, die mittels des 3D-Drucks möglich sind.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Im Medtech-Bereich sind die Vorteile der additiven Fertigung längst bekannt, doch auch der Maschinenbau kann von den komplexen Geometrien profitieren, die mittels des 3D-Drucks möglich sind.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Viele Produktionsunternehmen stellen aktuell fest: Die Nachfrage ihrer Kunden verändert sich immer schneller, oft angetrieben von Social Media und E-Commerce. Um hier mithalten zu können, müssen Hersteller neue, flexible Prozesse und Technologien einsetzen.

In diesem Kontext gewinnt der industrielle 3D-Druck zunehmend an Bedeutung. Schließlich lassen sich damit Maschinen-, Format- und Ersatzteile wesentlich schneller produzieren.
Besonders bei komplexen Bauteilen ergibt sich zudem ein spürbar besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als mit traditionellen Fertigungstechnologien. Zusätzlich ermöglicht die additive Fertigung bislang undenkbare Konstruktionslösungen. Unter anderem lassen sich nach dem Vorbild der Natur Wabenstrukturen drucken, mit denen das Bauteil leichter, stabiler und weniger materialintensiv gelingt.