Additive Fertigung Wie Machine Learning die Präzision im 3D-Druck erhöht
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Die Kalibrierung von 3D-Druckern ist oft Handarbeit. Doch Machine Learning und eine gemeinsame Datenbasis für die gesamte Druckerflotte erlauben die Automatisierung. Noch fehlen vielen Unternehmen allerdings die notwendigen Daten.
Additive Manufacturing gilt als große Chance in der Industrieproduktion, vor allem bei der Herstellung von Kleinserien und Einzelstücken. Doch es gibt dabei ein interessantes Phänomen: Zwar versorgen Computer die 3D-Drucker mit den Konstruktionsdaten, doch die genaue Kalibrierung der Geräte ist eine manuelle Aufgabe. Dabei sind nach dem Wechsel des Druckobjekts ein oder mehrere Probeläufe notwendig.
Das liegt meist daran, dass die Filamente oder Metallpulver von Drittherstellern eine andere Qualität gegenüber dem Originalmaterial haben. Hinzu kommen Schwankungen bei der Umgebungstemperatur oder der Luftfeuchtigkeit. Auch Vibrationen durch Umgebungsresonanz erzeugen minimale Abweichungen. Das erhöht den Aufwand: Nach dem Probedruck werden die gefertigten Teile ausgemessen und die Druckereinstellungen oder die Konstruktionsdatei angepasst.
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