Daten optimal nutzen
Wie lässt sich Interoperabilität im Internet der Dinge gewährleisten

Ein Gastbeitrag von Yves-Antoine Brun* 5 min Lesedauer

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Mithilfe von Konnektivität und Interoperabilität lässt sich das Potenzial von IIoT-Lösungen unternehmensübergreifend ausschöpfen. Voraussetzung ist, dass verschiedene Datenformate in einen gemeinsamen Standard übersetzt und auf einer cloudbasierten Plattform aggregiert werden.

Wie gelingt es, diese heterogenen Daten zusammenzuführen, um den digitalen Zwilling einer Maschine zu schaffen?(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Wie gelingt es, diese heterogenen Daten zusammenzuführen, um den digitalen Zwilling einer Maschine zu schaffen?
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Grundidee des Industrial IoT ist unverändert aktuell und überzeugend: Möglichst viele – am besten alle – Daten aus der Produktion einer Maschine oder eines Bauteils werden auf einer Plattform aggregiert. Optimalerweise beginnt man damit schon in der Produktentwicklung und Konstruktion, bezieht jeden einzelnen Fertigungsschritt ein und übergibt die Daten an den Endanwender, der sie als digitalen Zwilling des Produktes weiter nutzt und pflegt.

Viele Vorteile – in der Theorie

Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind vielfältig und beginnen schon bei der Produktentstehung. Alle Beteiligten arbeiten auf einer gemeinsamen, einheitlichen und immer aktuellen Datenplattform. Das erlaubt – um nur einen Aspekt von vielen zu nennen – ganz neue Formen der Zusammenarbeit, zum Beispiel gewerkeübergreifend und über Standorte hinweg. Im Betrieb der Maschine – wenn man bei diesem Beispiel bleibt – steht immer ein Datenmodell zur Verfügung, das unter anderem die Wartung erleichtert oder per Simulation das Einlernen neuer Prozessschritte vereinfacht.