Digitale Transformation
Wie ist es um Industrie 4.0 in Europa bestellt?

Ein Gastbeitrag von Muzaffer Ege* 4 min Lesedauer

Der im Marketing häufig verwendete Begriff der Industrie 4.0 befindet sich noch in der Wachstumsphase. Was bringen die nächsten Jahre? Viele Unternehmen sollten ihre Strategien und ihre Bereitschaft für neue, weniger wirtschaftliche Herausforderungen überprüfen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen auch in Zukunft mehr auf Digitalisierung setzen. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen auch in Zukunft mehr auf Digitalisierung setzen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Anhand des Umsetzungsgrades digitaler Lösungen lässt sich beurteilen, wie fortschrittlich ein bestimmter Sektor ist. Der Nutzungsgrad von ERP-Systemen, Automatisierung, Implementierung von Cloud-Plattformen oder Technologien wie Internet of Things oder KI sind Indikatoren.

Laut Eurostat-Daten von 2021 haben in der gesamten EU durchschnittlich 38 Prozent der Unternehmen ERP-Systeme eingeführt. In Polen nutzten 2021 fast ein Drittel der Unternehmen, 32 Prozent, eine solche Softwarelösung. In Deutschland waren es 38 Prozent, während die beiden Länder zwei Jahre zuvor noch gleichauf waren. Während Polen in den letzten zehn Jahren einen Anstieg von etwa 10 Prozent verzeichnet, war er in Deutschland mehr als dreimal so hoch. In Belgien ist der Anteil der Unternehmen, die integrierte Systeme eingeführt haben, mit 57 Prozent am höchsten.