Modulare Low-Power-Plattform
Wie IoT-Systeme grüner werden können

Aktualisiert am 10.05.2022 Von Jan Hefer* 6 min Lesedauer

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Wir sind umgeben von unzähligen Sensoren, die Daten sammeln, analysieren und interpretieren. Der Bedarf vernetzter Geräte im IoT wächst, doch die Geräte müssen sparsam mit Energie umgehen. Das untersuchen Wissenschaftler im Projekt ZEPOWEL.

Den Kern der ZEPOWEL-Plattform bildet eine konfigurierbare und modulare Rechen- und Steuereinheit (IoT-Core).(Bild:  lœwn logulagu GmbH)
Den Kern der ZEPOWEL-Plattform bildet eine konfigurierbare und modulare Rechen- und Steuereinheit (IoT-Core).
(Bild: lœwn logulagu GmbH)

Vor mehr als fünf Jahren hatten sich eine Handvoll Forscher erstmals zusammengefunden, um ein Leitprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft auf die Beine zu stellen. Ziel war es, ein flächendeckendes und umweltfreundlicheres Internet der Dinge für alle vernetzten IoT-Systeme der Zukunft zu realisieren. Die Idee der Spezialisten aus unterschiedlichen Disziplinen, die von integrierter Sensorik und Signalverarbeitung über Energiegewinnung aus der Umgebung und verbesserter Speichertechnologien bis hin zu effizienter, drahtloser Kommunikation reichen, war auch schnell formuliert: Es müsste eine Technologie- und Methodikplattform geben, die modular auf hochintegrierte und extrem energieeffiziente Anwendungen zugeschnitten werden kann.

An der Plattform beteiligt sind unterschiedliche Forscher von neun Fraunhofer-Standorten. Vorgestellt wurde das Projekt vergangenes Jahr bei der Abschlussveranstaltung einem hochrangigen Gremium aus Industrie und Wissenschaft. Jetzt beginnt die Verwertung der Ergebnisse und somit die Möglichkeit für unterschiedliche Umsetzungen der Sensorsysteme. Das reicht von der Landwirtschaft, der Fertigungsindustrie bis hin zu ganzheitlichen Systemen für ein effektives und nachhaltiges Internet der Dinge.