Konnektivität
Wie IO-Link das Sensor-Engineering beschleunigt

Ein Gastbeitrag von Holger Thissen* 4 min Lesedauer

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Sollen intelligente Sensoren und Aktoren in ein Automatisierungssystem integriert werden, bietet sich IO-Link für die Kommunikation an. Doch welchen handfesten Nutzen bietet die Technologie? Wie hoch ist der ROI? Ein Schweizer Maschinenbauer wollte es rausfinden.

Patrick Kurer (rechts) zeigt Baumer Berater Heinz Buchegger an der Übergabestation, warum der gewählte IO-Link Sensor für diese Applikation die beste Wahl ist.(Bild:  Baumer)
Patrick Kurer (rechts) zeigt Baumer Berater Heinz Buchegger an der Übergabestation, warum der gewählte IO-Link Sensor für diese Applikation die beste Wahl ist.
(Bild: Baumer)

In der luftigen Industriehalle steht eine Übergabestation mit zwei Fertigungsrobotern, in der Mitte ein optischer Distanzsensor. Das Kernstück des neuesten Kundenprojekts des Automatisierungsunternehmens Aerne Engineering funktioniert schon. Natürlich soll die fertige Anlage zur Positionierung und Bearbeitung von Kunststoffprodukten auch beim Kunden fehlerfrei und effizient arbeiten. Hierfür braucht es unter anderem leistungsstarke Sensoren, die die spezifischen Herausforderungen bestmöglich lösen. Zu diesen zählen beispielsweise tiefschwarze oder spiegelnde Oberflächen, die eine Objekterkennung erschweren.

Waren Auswahl und Test von geeigneten Sensoren in der Vergangenheit oft noch umständlicher, überzeugen zeitgemäße Angebote mittlerweile durch IO-Link unterstütztes Sensor-Handling. Bei komplexen analogen Messungen kann die Zeitersparnis bei bis zu 30 Prozent liegen, bestätigt Patrick Kurer, Teamleiter Software und Robotik.