Hybrides MES
Wie Fog Computing die Produktion stabiler und sicherer macht

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Mit Fog Computing kann die Vision des Cloud Computings und seinem Software-as-a-Service-Konzept für den Shopfloor zur Realität werden. Ein erster Schritt dafür: MES-Funktionen werden über einen Fog Layer gekapselt, wodurch effizienter Datenaustausch auch mit geringer Bandbreite möglich ist.

Ein Fog Layer verdichtet die Daten, bevor sie in die Cloud geladen werden. So können die Latenzzeiten verringert und Kosten gespart werden.(Bild:  gemeinfrei // Pexels)
Ein Fog Layer verdichtet die Daten, bevor sie in die Cloud geladen werden. So können die Latenzzeiten verringert und Kosten gespart werden.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Der Nebel um Cloud Computing lichtet sich. Zwar ist nahezu in jedem größeren Fertigungsunternehmen Cloud Computing als strategisches IT-Ziel gesetzt, doch ist oftmals unklar, wie sich ein entsprechendes Software-as-a-Service-Konzept über Business Cases in der Praxis tatsächlich erreichen lässt. Als einen ersten praktikablen Schritt hat nun Proxia Software aus Ebersberg bei München mit einem sogenannten Fog-Computing-Layer ihre MES-Funktionen gekapselt, um den Weg zum Cloud Computing in wirtschaftlich attraktiven Etappen zu unterteilen.

Der aus dem Begriff Fog (Nebel) abgeleitete Terminus Fog Computing, oder auch Local Cloud genannt, umfasst eine Netzwerkstruktur (Fog Layer), bei der durch Endgeräte (Edge Devices) generierte Daten nicht direkt in die Cloud zu Verarbeitung geladen, sondern zunächst dezentral vorverarbeitet werden. Auf diese Weise werden die Datenströme, etwa von den SPS-Steuerungen der Bearbeitungszentren, ressourcenschonend an Ort und Stelle analysiert und nur relevante Datenextrakte in die Cloud gesendet. Zum Hintergrund: Oftmals steht nicht die Bandbreite zur Verfügung oder aber die Verbindung ist kurzfristig unterbrochen, sodass es nicht möglich ist, große Mengen an Daten prozesssicher an ein externes Rechenzentrum (Cloud) zu senden. Ein Fog Layer verhindert dies, indem er als Puffer fungiert.

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