Smartphone Security
Wie Entsperrmuster bei Android-Geräten sicherer als Pins werden

Von Stefan Guggenberger 2 min Lesedauer

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Forscher empfehlen eine Sperrliste für Muster auf Android-Geräten, welche die 100 am leichtesten zu erratenden Kombinationen ausschließt. Selbst nach dieser Einschränkung können die Entsperrmuster deutlich mehr Varianten als ein vierstelliger Pin bieten.

Ein großer Teil der Android-Nutzer verwendet nur wenige Entsperrmuster, die zudem leicht zu erraten sind. Durch die Sperrung dieser beliebten Muster könnte die Sicherheit deutlich erhöht werden.(Bild:  RUB, Marquard)
Ein großer Teil der Android-Nutzer verwendet nur wenige Entsperrmuster, die zudem leicht zu erraten sind. Durch die Sperrung dieser beliebten Muster könnte die Sicherheit deutlich erhöht werden.
(Bild: RUB, Marquard)

Android-Nutzer setzen bei der Sperrung ihrer Endgeräte gerne auf Entsperrmuster, was im Vergleich zur Sperrung durch einen Pin oft die Sicherheit gefährdet. Zwar bieten die Muster insgesamt 389.112 Varianten und ein vierstelliger Pin nur 10.000, sind in der Praxis aber trotzdem weniger sicher: „Die theoretischen Möglichkeiten nutzen die Anwender allerdings nicht aus“, erklärt Collin Munyendo von der George Washington University. Stattdessen wird nur eine kleine Zahl an Mustern eingesetzt, die oft gleich aufgebaut sind.

Um den Nutzern nun mehr Sicherheit zu geben, erarbeitet ein internationales Forscherteam vom Horst-Görtz-Institut (HGI) für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum zusammen mit Kollegen von der George Washington University und der United States Navy eine Sperrliste der 100 beliebtesten und somit am leichtesten zu erratenden Muster, die auf den Geräten implementiert werden soll.

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