Einblick in Smart Factory
Wie eine Elektronikfabrik Industrie 4.0 umsetzt

Von Sebastian Human 4 min Lesedauer

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Für viele Unternehmen ist das Konzept der Industrie 4.0 interessant, aber auch noch immer abstrakt. Daher fragen sich viele Verantwortliche, wie eine Smart Factory in der Praxis aussieht. Ein EMS-Dienstleister gewährt Einblick.

Limtronik fertigt nach Industrie 4.0-Maßtstäben und forciert so eine individualisierte und automatisierte Produktion.(Bild:  Limtronik)
Limtronik fertigt nach Industrie 4.0-Maßtstäben und forciert so eine individualisierte und automatisierte Produktion.
(Bild: Limtronik)

Maschinen, die miteinander kommunizieren, Big Data beherrschen und eine optimierte Produktion gewährleisten – bei der Limtronik GmbH gehört das zum Fabrikalltag. Der Fertigungsdienstleister für elektronische Komponenten bietet seit 2014 in seiner Elektronikfabrik die Umgebung für die Industrie 4.0-Forschungen und Entwicklungen des SEF Smart Electronic Factory e.V. Hier entwickelt der Verein Lösungen, die KMU und Konzernen den Weg in die digitale Zukunft ebnen sollen. Dadurch setzt auch Limtronik selbst neueste Industrie 4.0-taugliche Lösungen und Standards ein.

Das Unternehmen ist ein Beispiel für eine digitalisierte Elektronikfabrik. In den 70er-Jahren als Zulieferbetrieb für Telekommunikationsunternehmen gestartet, spielten bereits damals moderne IT-Prozesse und Digitalisierung eine wichtige Rolle. Heute betreibt die Firma eine Smart Factory. Sie entwickelt und fertigt elektronische Baugruppen sowie maßgeschneiderte Systeme nach Industrie 4.0-Maßstäben, beispielsweise für den Automotive-Sektor.