Vorausschauende Wartung Wie ein nicht-intrusives Predictive-Maintenance-System in der Praxis funktioniert
Anbieter zum Thema
Auch bei Maschinen der Lebensmittelindustrie ist Ausfallsicherheit ein wichtiges Thema. Ein an die jeweiligen Bedürfnisse anpassbares, modulares und nicht-intrusives System für die vorausschauende Instandhaltung erweist sich im Praxisbetrieb als besonders nützlich.
Dank der vielen Vorteile findet die vorausschauende Instandhaltung zunehmend ihren Weg in den industriellen Alltag. In ihrer Studie von 2021 ermittelte Bearing Point, dass mit ihrer Hilfe Maschinen- und Anlagenstillstandszeiten um 18 Prozent und die Wartungs- und Servicekosten um 17 Prozent reduziert werden können. Die Ersatzteilbestände ließen sich um durchschnittlich 13 Prozent senken und bei den befragten Unternehmen erhöhte sich der Umsatz innerhalb von ein bis zwei Jahren nach der Umsetzung der Projekte um 10 Prozent.
Instandhaltung ist speziell in der Lebensmittelindustrie von zentraler Bedeutung. Der Lebensmittelproduzent wünscht sich eine stabile Produktion von bester Qualität und mit bezahlbaren Kosten. Ungeplante Ausfälle von Anlagen können zu unbrauchbaren Produkten mit entsprechend hohen Verlusten führen. Hinzu kommt: Gehen Teile kaputt, können sie dabei weitere Komponenten beschädigen. Je nach Quelle schätzt die Lebensmittelindustrie die Instandhaltungskosten auf circa ein Drittel der Produktionskosten – was durch prädiktive Instandhaltung auf die Hälfte reduziert werden kann.
Laut einer DLG-Studie ist im Vergleich zur vorausschauenden Instandhaltung die konventionelle Instandhaltung umso teurer und ineffizienter, je mehr Faktoren hier Verschleiß und Qualität beeinflussen und je stärker die Produktion automatisiert ist. Verschleißfördernd ist, dass diese Prozesse oft sehr schnell laufen und viele bewegliche Teile involviert sind, was Fehlersuche und Optimierung erschwert. Das gilt auch bei einem scheinbar einfachen Produkt wie einem industriell hergestellten Brötchen.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen