Privileged Access Management
Wie die Energiewirtschaft ihre Cyber-Resilienz erhöht

Von Andreas Müller 5 min Lesedauer

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Digitalisierung birgt erhebliche Risiken. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen Cybersicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen. Insbesondere solche, die digitale Identitäten und privilegierte Konten absichern, die zu den Hauptzielen von Cyberkriminellen gehören.

Der Energiesektor ist ein beliebtes Ziel für Cyberattacken – und seine Angriffsfläche hat sich in den letzten Jahren vergrößert.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Energiesektor ist ein beliebtes Ziel für Cyberattacken – und seine Angriffsfläche hat sich in den letzten Jahren vergrößert.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Digitalisierung kritischer Infrastrukturen schreitet rasant voran – auch bei Energieversorgern. Leitstände werden digitalisiert, IT- und OT-Umgebungen der Anlagen umfassend integriert und Online-Portale für eine unkomplizierte Interaktion von Versorgern und Kunden eingerichtet. All das macht die Branche effizienter und produktiver und hilft, den steigenden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Allerdings dürfen die Unternehmen der Branche die IT-Sicherheit nicht aus den Augen verlieren.

Der Energiesektor als Cyberangriffsziel

Die Energieversorgung gehört zu den kritischsten Dienstleistungen, da mittlerweile so gut wie alle anderen kritischen Infrastrukturen von ihr abhängen. So gäbe es ohne Stromversorgung etwa keine flächendeckende Trinkwasserversorgung, keine Bargeldwirtschaft, kein Internet und keine Telekommunikation. Hinzu kommt, dass ohne ein funktionierendes Stromnetz auch die Mineralöl- und Erdgasversorgung zusammenbräche, wovon nicht nur kritische Lieferketten und Produktionsanlagen betroffen wären, sondern auch Privathaushalte.